DICOM-Bilder automatisiert einlesen und ans PACS übertragen

Die ADR AG, Hersteller und Distributor von CD/DVD-Brenn- und Kopiersystemen, stellt die Import-Station DISCUS DMC.Import für Klinik und Arztpraxis vor. Sie liest DICOM-basierte Patientendaten und Untersuchungsbilder von mobilen Datenträgern mit hoher Geschwingkeit ein und überträgt sie vollautomatisiert in PACS-Netzwerkumgebungen. Als echtes Alleinstellungsmerkmal bietet das System einen leistungsstarken „Schutzschild“ gegen Computerviren und Schadprogramme, die häufig über mobile Datenträger in die internen Netzwerke gelangen. Die DISCUS DMC.Import Station ist ab sofort zum Nettolistenpreis von 1.980,00 € erhältlich.

Photo: DICOM-Bilder automatisiert einlesen und ans PACS übertragen

Die DISCUS DMC.Import Station ist überall einsetzbar, wo Medien mit Untersuchungs- und Patientendaten abgegeben werden, in erster Linie in den Anmeldebereichen von Kliniken und Arztpraxen. Das kompakte System besteht aus einer dedizierten „Headless“-Computereinheit (ohne Bildschirm, Tastatur und Maus) in Slimline-Bauform mit integriertem CD/DVD/Blu-ray-Laufwerk und weiteren Anschlüssen für USB-Sticks und SD-Speicherkarten. Die Station ist sofort einsetzbar (Plug & Play). Der Zugriff auf den DMC.Import Manager – die Betriebssoftware zur  Einsicht der Import-Arbeitsliste, für Worklistabfragen und Systemeinstellungen – erfolgt über alle gängigen Webbrowser und kann mittels Rechtevergabe geregelt werden.

Zuverlässiger Virenschutz

Nach dem Einlegen/Einstecken des Datenträgers startet der Datenimport vollautomatisch. Die Informationen werden zunächst auf den internen DMC.Import Manager mit SSD-Festspeicher oder direkt in ein beliebiges DICOM-Archiv übertragen. Einen besonderen Mehrwert und ein Alleinstellungsmerkmal bietet die Import-Station beim Virenschutz. Auf allen Gerätekomponenten ist nur ein minimales Linux/Debian-Betriebssystem installiert, das sich als äußerst widerstandsfähig gegen Viren und andere Schädlinge bewährt hat. Es ist von außen nicht erreichbar, überwacht kontinuierlich alle Datenträgeranschlüsse  und gibt die importierten Daten nur über das DICOM-Protokoll weiter, das keine Änderungen an den importierten Dateien zulässt. Von einer DMC.Import Station aus kann nicht auf Windows-Freigaben zugegriffen werden, es lässt sich auch nichts installieren, und das Ausführen von Programmen wird zuverlässig unterbunden. Viren und Schadprogramme, die in der Regel auf Windows-Umgebungen ausgerichtet sind, werden nicht verbreitet.

Lernfähig für nicht DICOM-konforme Medien

Nach erfolgreicher Übertragung werden die CD/DVD-Medien automatisch ausgeworfen, was den fehlerfreien Import bestätigt. Geschieht das nicht, können aufgetretene Probleme auf einer Webseite nachvollzogen und das Medium von dort aus manuell ausgeworfen werden. Falls Inkompatibilitäten die Ursache sind, lässt sich das Import-Modul für den künftigen Import solcher Medien anpassen.

Anpassen von Patientendaten

Über das Modul DMC.Import Manager können Patientendaten editiert werden, auch durch Abfragen einer DICOM-Worklist oder der PACS-Datenbank direkt. Dafür lassen sich gezielt Benutzerrechte vergeben. In größeren Umgebungen mit mehreren DMC.Import Stationen kann der DMC.Import Manager als Server-Modul auf eine dedizierte Server-Hardware oder eine virtuelle Serverumgebung unter VMware verlagert werden.

Einfache Administration

Lediglich „Master“-Stationen (= DMC.Import Executive) und der DMC.Import Manager müssen administriert werden. Alle anderen eingesetzten Geräte verbinden sich automatisch über das Netzwerk mit dem Master oder mit dem DMC.Import Manager, was Stationen speziell auch für große Umgebungen mit mehreren Standorten und einem sehr hohem Aufkommen an einzulesenden Patientenmedien prädestiniert.

Verfügbarkeit

Der DISCUS.DMC Import kann ab sofort über die Distribution von ADR bezogen werden.
 
Highlights auf einen Blick

  • Automatisierter Import aller gängiger DICOM-Objekte
  • Kompatibiltätsscan beim Einlesen
  • Zuverlässiger Virenschutz dank Linux/Debian-basierter Plattform
  • Kompakte Maße (15,5 x 19,3 x 2,2 cm)
  • Sofort betriebsbereit (Plug&Play)
  • Einrichtung durch Konfigurationsdatei auf USB-Stick
  • Zugriff über beliebige aktuelle Webbrowser

„Der DMC.Import ermöglicht einen schnellen und einfachen Import von DICOM-Patientendaten an allen gewünschten Orten. Durch seinen Einsatz wird dieser Ablauf in unserem Klinikum deutlich vereinfacht.“ Wilfried Schröter, Zentralbereichsleiter Technik, Allgemeines Krankenhaus Celle.


Quelle: ADR AG Advanced Digital Research

02.06.2016

Mehr aktuelle Beiträge lesen

Verwandte Artikel

Photo

In Zukunft übergreifend

Welche Chance die Einführung der ePA für Krankenhäuser bietet

Gerrit Schick, Head of Health Informatics, Philips GmbH Market DACH, spricht über die elektronische Patientenakte und die Möglichkeiten, die die ePA Krankenhäusern bietet. "Für klinische…

Photo

E-Health-Strategie

Digitaler Austausch von Behandlungsdokumenten

In deutschen Gesundheitseinrichtungen werden Behandlungsinformationen und -dokumente heute noch häufig über Telefon, Fax, Brief oder den Patienten persönlich ausgetauscht. So war es bis vor Kurzem…

Photo

Krankenhäuser

ePA-Anbindung über zentrale Dokumentenplattform

Die Einführung einer zentralen elektronischen Patientenakte (ePA) innerhalb der Telematikinfrastruktur zum 1.1.2021 stellt viele Krankenhäuser vor eine große Herausforderung.

Verwandte Produkte

Beckman Coulter – Remisol Advance

LIS, Middleware, POCT

Beckman Coulter – Remisol Advance

Beckman Coulter, Inc.
Image Information Systems - iQ-Web Portal

Portal Solutions

Image Information Systems - iQ-Web Portal

IMAGE Information Systems Europe GmbH
i-Solutions Health - RadCentre Patientenportal

Portal Solution

i-Solutions Health - RadCentre Patientenportal

i-SOLUTIONS Health GmbH
medigration – CD-Imager

DVD Burner

medigration – CD-Imager

medigration GmbH
Newsletter abonnieren