Das Spine Labeling ist eine der spannendsten neuen Funktionen im JiveX Enterprise PACS, das auf dem RadiologieKongressRuhr vorgestellt wird.

Quelle: VISUS Health IT

VISUS auf dem RKR

Darauf können Sie sich freuen

Schneller befunden, besser kommunizieren: Unter diesem Motto stehen die Erweiterungen im JiveX Enterprise PACS, an denen die VISUS Softwareentwickler aktuell arbeiten. Die Liste der Neuerungen ist lang, viele der neuen Funktionen werden im Laufe des Jahres 2020 verfügbar sein. Auf dem diesjährigen RadiologieKongressRuhr gewähren wir schon mal einen Schulterblick und zeigen Ihnen, was Sie erwartet.

Damit das PACS im Arbeitsalltag der Radiologinnen und Radiologen noch präsenter und effizienter wird, wird vor allem an vier Stellschrauben gedreht: Erweiterung des Funktionsumfangs, stärkere Automatisierung des Befundworkflows, Erweiterung des Demonstrationsworkflows und weitere Verbesserung der Performance.

Mehr Funktionalität für sichere Befundung

Eine der neuen Funktionen wird das sogenannte Spine Labeling sein, mit dessen Hilfe Wirbelkörper-Markierungen auf alle Raumebenen übertragen werden. Das erleichtert die Orientierung bei der späteren Betrachtung der Bilder durch einen Radiologen oder Orthopäden. Mit dem Spine Labeling bietet JiveX Enterprise PACS künftig eine kleine aber sehr feine Funktion, die den Arbeitsalltag enorm erleichtern wird.

Darüber hinaus wird es in nächster Zeit weitere neue Funktionen geben, welche die Arbeit an der Workstation noch bequemer und die Ergebnisqualität noch besser machen. Dazu zählen zum Beispiel die PET/CT-Bildfusion und die Darstellung einer Perfusionskurve. Bei letzterer handelt sich um eine Diagrammansicht, die den zeitlichen Verlauf der Kontrastmittelanreicherung und -auswaschung an einer markierten Stelle darstellt.

Mehr Komfort für Befunder und Befundempfänger

Die Kommunikation zwischen Radiologen und den Kollegen anderer Fachdisziplinen wird gleich auf mehreren Wegen optimiert. Zum Beispiel gelangen alle medizinischen Informationen – egal, ob Bilder, Dokumente oder Befunde – über die sogenannte Link Share Funktion einfach zum Empfänger. Egal, ob es sich dabei um einen Zuweiser oder um den Patienten handelt. Über den Link lassen sich die Daten unabhängig von der jeweiligen Infrastruktur einfach downloaden, was die Weitergabe medizinischer Daten enorm vereinfacht.

Ebenfalls mit in den Befund sollen künftig Messwerte und Annotationen fließen. VISUS arbeitet an Lösungen, um Messwerte, die während der Befundung erstellt werden, automatisch in den Befund einfließen zu lassen. Das lästige Übertragen solcher Werte entfällt dann künftig – und JiveX wird den wachsenden Anforderungen an eine strukturierte Befundung gerecht.

Um weitere Automatisierungen in JiveX zu ermöglichen, eruieren die Entwickler aktuell externe Applikationen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz, die das PACS sinnvoll ergänzen können. Welche das konkret sein werden, wird sich im Laufe der kommenden Monate herauskristallisieren. Fest steht aber bereits heute, dass JiveX Anwender in Zukunft weniger Zeit für die Befunderstellung aufwenden müssen und gleichzeitig die Qualität der Befunde durch eine zunehmende Strukturierung steigen wird.

Die Kommunikation mit den klinischen Kollegen wird auch in Demonstrationsszenarien verbessert. Künftig kann nicht nur fall-, sondern auch patientenzentriert demonstriert werden. Außerdem wurde die Serienterminfunktion erweitert.

Höhere Performance für Tomosynthese

Ein weiteres großes Feld, dem sich VISUS derzeit widmet, ist die Verbesserung der Performance von Multiframedaten wie zum Beispiel Tomosynthesedaten. Vor dem Hintergrund, dass mit der aktuell laufenden ToSyMa-Studie der mögliche Einsatz der Tomosynthese im Rahmen des Mammographie-Screening Programms untersucht wird, macht VISUS sich daran, die Ladezeiten der Daten der Brust deutlich zu verbessern. Denn mit dem Einsatz im Screening-Programm – wenn auch vorläufig nur im Rahmen der Studie – wird sich die Anzahl der zu befundenden Studien deutlich erhöhen. Und schnellere Ladezeiten sind ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, die Praktikabilität der Tomosynthese im Screening zu beurteilen. Und nicht zuletzt sind schnellere Ladezeiten auch außerhalb des Screenings willkomen.

07.11.2019

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