Das Modul „Knochen und Gelenke“ eröffnet weitere Möglichkeiten, die...
Das Modul „Knochen und Gelenke“ eröffnet weitere Möglichkeiten, die muskuloskelettale Diagnostik zügiger und qualitativ besser zu machen. Eine Besonderheit ist die Befundung von 3D-Röntgenaufnahmen.

Bildquelle: Neo Q

News • "RadioReport"-Software

Versions-Update für die radiologische Befundung

Das Berliner Unternehmen Neo Q schreibt das Guided Reporting mit dem neuen Release seiner Software RadioReport konsequent fort und bietet den Anwendern mit dem Modul „Knochen und Gelenke“ viele weitere Features.

„Der Release stellt einen Meilenstein in der Entwicklung von RadioReport dar und versetzt Radiologen in die Lage, noch mehr, schneller und qualitativ besser zu befunden“, sagt Prof. Dr. Alexander Huppertz, CEO und Gründer von Neo Q. Die Software führt Radiologen schrittweise durch den gesamten Befundprozess. Anhand gezielter Abfragen und Hilfestellungen wird die Befundung vereinfacht und kann deutlich beschleunigt werden. Am Ende steht ein qualitativ hochwertiger, übersichtlicher Befund, der alle für den Zuweiser relevanten Informationen enthält und gut verständlich ist, so der Hersteller.

Das reduziert den Testaufwand erheblich und versetzt uns in die Lage, schnell und flexibel auf neue Herausforderungen zu reagieren

Andreas Hepfner

Mit dem neuen Modul „Knochen und Gelenke“ deckt RadioReport einen sehr wichtigen Teil der CT- und Röntgendiagnostik ab. „Es ist unser derzeit umfangreichstes Modul und eröffnet weitere Möglichkeiten, die muskuloskelettale Diagnostik zügiger und qualitativ besser zu machen“, so Dr. Igor Toker, Facharzt für Radiologie und Chief Medical Officer (CMO) bei Neo Q. Eine Besonderheit ist die Befundung von 3D-Röntgenaufnahmen, die mit einem CT-Bild vergleichbar sind. Vorteil: Die Aufnahmen können unter Belastung erstellt werden. „Diese Technologie ist sehr neu und um am Puls der Zeit zu sein, bilden wir sie bereits jetzt in unserer Befundsoftware ab“, erläutert Jan Wintzer, Cofounder und Vertriebsleiter bei Neo Q.

Das Besondere: Am Ende des Berichtes werden automatisch alle in der Befundung erhobenen Diagnosen ICD-10-kodiert (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems, ein weltweit anerkanntes Klassifikationssystem für medizinische Diagnosen) und können reibungslos in die Dokumentation übernommen werden. Im Falle einer Fraktur wird die korrespondierende AO-Klassifikation zugeordnet (internationaler 4-stelliger alphanumerischer Code zur Lokalisation und Beschreibung eines Knochenbruches). Daraus leiten sich dann die leitlinienkonformen Schritte für die operative Versorgung und weitere Therapie ab.

Die Softwarearchitektur von RadioReport basiert auf Microservices. Wenn also Änderungen an einem Modul vorgenommen werden, bleiben die Grundstruktur und alle anderen Module davon unberührt. „Das reduziert den Testaufwand erheblich und versetzt uns in die Lage, schnell und flexibel auf neue Herausforderungen zu reagieren“, stellt Andreas Hepfner, Chief Technical Officer (CTO) bei Neo Q, die Vorteile der Technologie heraus. So können beispielsweise aktuelle Guidelines von Fachgesellschaften oder neue Anforderungen sehr schnell umgesetzt werden. Darüber hinaus ermöglicht die Architektur eine smarte Einbindung von KI-Lösungen in den Befundworkflow. 

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Mit dem „Speed“-Button in zehn Sekunden zum Normalbefund: Wenn der Radiologe den Button anklickt, wird ein Normalbefund mit vorher definierten Inhalten erstellt. Er muss also nicht den gesamten Prozess durchlaufen und spart massiv Zeit.

Bildquelle: Neo Q

Aktuell gibt es kaum Templates, Richtlinien oder ein gemeinsames Verständnis, wie ein Normalbefund gestaltet sein sollte. „Das wollen wir ändern und haben in die einzelnen Module einen Button ‚Normalbefund‘ integriert“, so Dr. Toker. „Wenn der Radiologe den anklickt, wird der Normalbefund mit vorher definierten Inhalten erstellt. Er muss also nicht den gesamten Prozess durchlaufen und spart massiv Zeit. Die Erstellung eines Normalbefundes dauert so etwa zehn Sekunden und ist damit schneller als mit Textbausteinen.“ 

Sieht der Radiologe nur kleinere Auffälligkeiten, kann er sie mit wenigen Mausklicks in den Normalbefund integrieren. Dazu markiert er im Befundtext die zu ergänzende Formulierung und springt dann automatisch zum entsprechenden Auswahlfeld in der Software. Dort kann er mit einem Klick die entsprechende Ergänzung des Textes aktivieren. 

Das Feature „Normalbefund“ ist auf Anregung von Anwendern entstanden, genauso wie die Integration eines neuen Farbschemas. Dabei können die User zwischen dem Dark- und dem Grey-Mode wählen und die Ergonomie in dunklen Räumen verbessern. Das beugt der Ermüdung der Augen vor und sichert so zusätzlich die Diagnostik. „Das Feedback unserer Anwender ist ein wesentlicher Pfeiler der Entwicklung von RadioReport“, betont Wintzer. „Wir wollen nicht nur für Radiologen entwickeln, sondern mit ihnen gemeinsam.“ 


Quelle: Neo Q

02.11.2022

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