Suchen nach: "Blutgefäße " - 166 Resultate

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Molekulare Selbstorganisation

„Mikro-Origami“: Künstliche Blutgefäße durch 4D-Druck

Feinstrukturierte Blutgefäße werden in Zukunft möglicherweise im Druck hergestellt werden können. Die Grundlagen hierfür erforscht der Chemiker und Materialwissenschaftler Prof. Dr. Leonid Ionov mit einer Arbeitsgruppe an der Universität Bayreuth. Das Ziel: Dünne Polymerschichten sollen so strukturiert werden, dass durch eine räumliche Selbstorganisation ihrer Moleküle Gefäße in den…

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Kongress zur kritischen Extremitätenischämie

Amputationen durch neueste Verfahren vermeiden

60.000 Amputationen werden jährlich in Deutschland im Beinbereich durchgeführt. Viel zu viele, sagt Dr. Michael Lichtenberg, Chefarzt der Klinik für Angiologie am Klinikum Hochsauerland in Arnsberg. Der 1. Nationale interdisziplinäre Kongress zur kritischen Extremitätenischämie vom 13.-14. Juni in Düsseldorf soll daher Mediziner aus allen beteiligten Fachdisziplinen zusammen bringen, um…

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Glioblastom

Doppelangriff auf den Hirntumor

Beim Glioblastom – dem häufigsten und zugleich bösartigsten Hirntumor – hat die sogenannte anti-angiogene Therapie nicht geholfen. Diese Behandlung galt lange Zeit als eine der neuen Hoffnungen im Kampf gegen alle möglichen Krebsarten. Sie zielt darauf ab, mit bestimmten Wirkstoffen wie „Avastin“ die Bildung neuer Blutgefäße zu verhindern, über die sich die meisten bösartigen…

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Förderung für Forschung

"Intelligenter Stent" erhält Unterstützung

Mit der Forschungsgruppe VesselSens erhält erstmals ein Gründungsteam am Bonner Life Science Inkubator (LSI) eine Förderung im Rahmen des Förderprogramms EXIST-Forschungstransfer des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). VesselSens entwickelt neuartige Sensorik-Technologien, die die frühzeitige, nicht-invasive Detektion einer erneuten Gefäßverengung in einem Stent…

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koronare Herzkrankheit

Manchmal geht’s auch ohne invasiven Eingriff

Klagt ein Patient über Schmerzen in der Brust, wird meist mithilfe eines Katheters überprüft, ob sein Herz noch ausreichend durchblutet ist. Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben jetzt festgestellt: In bestimmten Fällen kann eine nicht invasive Computertomographie (CT) eine ebenso verlässliche Diagnose liefern wie eine Herzkatheter-Untersuchung – ganz ohne Eingriff…

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René Baumgart-Preis

Lungenforschung: Auszeichnung für Dr. Astrid Weiß und Moritz Neubauer

Die Pulmonal-Arterielle Hypertonie (PAH) ist eine fortschreitende, tödlich-verlaufende Erkrankung des Gefäßsystems der Lunge. Die Prognose für die betroffenen Patienten ist schlecht, die Therapie-Möglichkeiten sind begrenzt – umso wichtiger sind neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum besseren Verständnis dieser schweren Erkrankung. Für ihre Arbeiten auf diesem Gebiet haben Dr. Astrid…

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Bioprinting

Biologisches Gewebe aus dem 3D-Drucker

Die Medizin der Zukunft ist biologisch: Zerstörtes Gewebe wird künftig durch biologisch funktionelles Gewebe aus dem 3D-Drucker ersetzt. Ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB entwickelt und optimiert seit Jahren in Kooperation mit der Universität Stuttgart Biotinten, die sich für die additive Fertigung eignen. Indem die Forscher die…

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Symposium

Tierversuche: Wissenschaft wagt sich aus der Deckung

Tierversuche in der Forschung werden in der Öffentlichkeit kontrovers und emotional diskutiert - die Wissenschaft selbst geht bei dem Thema weitestgehend in Deckung. Mit dem Symposium "Tierexperimentelle Forschung: Quo vadis?" am 6. Juni wollte das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) dieser Debatte Raum schaffen.

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Conn-Adenom

PET-Tracer helfen, hormonell bedingten Bluthochdruck zu identifizieren

Bluthochdruck hat nicht immer mit dem Lebensstil zu tun. Bei einem Teil der Hochdruck-Patienten, ist ein Tumor in der Nebenniere dafür verantwortlich, dass die Blutgefäße unter Spannung stehen. Viele von ihnen könnten durch eine Operation dauerhaft geheilt werden. Mithilfe innovativer Bildgebung kann die Behandlung des hormonell bedingten Bluthochdrucks, auch Conn-Syndrom genannt, verbessert…

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Herzenssache

Experten warnen: Anzeichen der "Schaufensterkrankheit" ernst nehmen

Es beginnt mit Schmerzen beim Gehen – häufig in den Waden: Bei der „peripheren arteriellen Verschlusskrankheit“ (pAVK) sind die Arterien in Becken und Beinen verengt. Dadurch gelangt nicht mehr ausreichend Blut in die Beine und es kommt zu Schmerzen, weil die Muskelzellen in den Waden nicht genügend Sauerstoff und Nährstoffe erhalten. In Deutschland leiden vier bis fünf Millionen…

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Thrombozyten

Fettleber und Leberkrebs: Auch Blutplättchen spielen eine Rolle

Die nicht-alkoholbedingte Fettleber zählt zu den häufigsten chronischen Lebererkrankungen in westlichen Industrienationen und nimmt auch in Schwellenländern rasant zu. Schätzungen zufolge erkranken rund 30 bis 40 Prozent der Bevölkerung weltweit an diesem Leberleiden. In den USA ist die Erkrankung auf dem besten Weg, zur häufigsten Indikation für eine Lebertransplantation zu werden. Eine…

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Alkohol als Trigger?

Rotwein als Migräne-Auslöser: Was ist dran?

Eine aktuelle Studie zeigt, dass Rotwein nur bei 8,8% der Patienten immer eine Migräneattacke auslöst. Die Studienautoren zweifeln daher an, dass Alkohol/Rotwein ein eigenständiger Migräne-Trigger ist. Wurde die Migräne auslösende Wirkung von Rotwein bislang also überschätzt? DGN-Pressesprecher Professor Dr. Hans-Christoph Diener, Essen, glaubt nicht: „Alkohol, insbesondere Rotwein, ist…

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"Schaufensterkrankheit"

Neue Therapien bei Gefäßerkrankungen

Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) vom 12. bis 15. September in Münster stellten Gefäßspezialisten aus ganz Deutschland die neuesten Therapien bei Gefäßerkrankungen vor. Vor allem in den Bereichen periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) und venöse Verschlusskrankheiten wie die Tiefe Venenthrombose (TVT) gibt gute Neuigkeiten für die Patienten.

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Verschlüsse von Blutgefäßen

Wissenschaftler klären Mechanismus der zellulären Selbstheilung auf

Blutgefäße sind das erste Organisations- und Transportsystem unseres Körpers schon während der Embryonalphase. Ohne Blutgefäße wären das Körperwachstum, und damit auch die Bildung von neuen Geweben und Organen, nicht möglich. Im Fokus neuer Forschungsarbeiten stehen zelluläre Prozesse, die für die Selbstheilung des Körpers eine immens wichtige Rolle spielen.

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Forschung

Neue Einblicke in das Wachstum von Blutgefäßen

Wie neue Blutgefäße bei Säugern entstehen, zum Beispiel während der Entwicklung oder nach einer Verletzung, war bisher nicht genau bekannt. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) konnten nun Licht in diesen Prozess bringen. Sie zeigten, dass sich nach einer Verletzung einzelne Zellen der innersten Schicht von Blutgefäßen stark vermehren und damit…

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Bluthochdruck, Rauchen, Diabetes

Schlaganfall: bis zu 20-mal häufiger bei Risikogruppen

Heute (10. Mai) ist der „Tag gegen den Schlaganfall“. Ein Schlaganfall kann jeden treffen, es ist daher wichtig, Krankheitssignale zu kennen und bei Bedarf schnell zu handeln. Grund genug für die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), an diesem Tag auch auf die Bedeutung der Prävention aufmerksam machen, auch weil die Rate ischämischer Schlaganfälle seit 2010 um mehr als 10%…

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Kryptogener Hirninfarkt

Neue Daten zur Prävention nach Schlaganfällen ungeklärter Ursache

Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, Rauchen – die Ursachen für ischämische Schlaganfälle, die oft bei älteren Patienten mit Arterienverkalkung auftreten, sind meistens bekannt. Bei kryptogenen Schlaganfällen, die oft jüngere Menschen betreffen, ist die Ursache unbekannt. Expertenvermutungen zufolge verbergen sich dahinter häufig Embolien unbekannten Ursprungs. Da sie sich wiederholen…

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Gliom

Auf der Suche nach neuen MRT-Kontrasten

Die MRT ist heutzutage eine unverzichtbare Methode, um Krankheiten zu diagnostizieren und Therapieverläufe zu überwachen. Durch die Diskussionen um Ablagerungen von Gadolinium im Gehirn hat die Suche nach Alternativen nochmals an Bedeutung gewonnen. Einer der daran forscht, ist Dr. Daniel Paech vom Deutschen Krebsforschungszentrum. Im Gespräch berichtet er über potenzielle Lösungen,…

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Immunzellen

Monozyten offenbaren ungeahnte Talente

Nicht-klassische Monozyten galten bisher als reine Wächterzellen des Immunsystems. Mithilfe eines neuen Markers haben Wissenschaftler nun gezeigt, dass sie an der Steuerung der Immunreaktion direkt beteiligt sind. Monozyten, eine Gruppe weißer Blutkörperchen, spielen bei der Immunabwehr eine wesentliche Rolle. Anhand ihrer Oberflächenproteine können sie in „klassische“ und…

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Kardiologie

Neue Leitlinie zur koronaren Herzkrankheit

Bypass-OP oder Herzkatheter-Stent? Beim weltgrößten Kardiologenkongress in München wurden jetzt neue Leitlinien in Bezug auf diese Entscheidung veröffentlicht. Der ärztliche Direktor des Deutschen Herzzentrums Berlin, Prof. Dr. Volkmar Falk, gehört zu den Autoren. Die Blutgefäße, die den Herzmuskel mit sauerstoffreichem Blut versorgen, werden Herzkranzarterien oder auch Koronararterien…

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Molekulare Medizin

Mechanismus entdeckt, der Zellwachstum in Blutgefäßen hemmt

Wenn Zellen zu schnell wachsen und sich vermehren, kann es zu Krankheiten des Herzens, der Blutgefäße und der Lunge kommen, aber auch zu Krebs. Das Team um Professor Dr. Georg Hansmann von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat herausgefunden, dass derartige Wucherungen glatter Blutgefäßmuskelzellen über das Molekül PPARγ gehemmt werden können. Somit ergeben sich Ansätze für…

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Welttag des Gehirns 2018

Wenn verdreckte Luft das Gehirn schädigt

Ein zunehmend wichtiges Thema steht im Zentrum des diesjährigen Welttag des Gehirns: Die Weltförderation für Neurologie (WFN) stellt den Awareness-Tag am 22. Juli 2018 unter das Motto "Saubere Luft für ein gesundes Gehirn" – denn vor allem in großen Städten nimmt die Gefahr stetig zu.

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Infektiologie

Mengla: Ebola-artiger Virus in Flughunden entdeckt

Forscher der Duke-NUS Medical School in Singapur haben zusammen mit Kollegen aus China einen neuen, möglicherweise sehr gefährlichen Virus namens "Mengla" entdeckt. Verbreitet wird er von Rosettenflughunden, einer 16 Arten umfassenden Fledermausfamilie, die die Forscher in China fanden. Der Virus gehört, wie Ebola und Marburg, zur Gattung der Filoviren, die schwere, oft tödliche…

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Volkskrankheit

Arterienverkalkung besser behandeln durch intelligente Katheter

Um bei einer Arterienverkalkung verengte oder verschlossene Blutgefäße zu weiten, muss sich der Patient einer Operation unterziehen, bei der der Arzt einen Katheter über eine Schlagader in das arterielle Gefäßsystem einführt und die Verengung durch einen Ballon oder Stent wieder aufdehnt. Um den Eingriff sicherer zu machen, forscht das Fraunhofer IPMS an intelligenten Kathetern. Ziel ist…

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Entzündungen

Rheuma ist eine interdisziplinäre Herausforderung

Die körpereigene Abwehr patrouilliert durch den ganzen Körper: Die Botenstoffe der Immunzellen dringen in jedes Organ und jedes Gewebe vor. Für ihre Aufgabe, die Infektabwehr, ist das nötig. Bei Autoimmunkrankheiten und chronischen Entzündungen führt diese Schrankenlosigkeit der Immunzellen jedoch dazu, dass oft nicht nur ein Organ betroffen ist, sondern mehrere oder der gesamte Körper.…

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Atherosklerose

Molekularer Schutz vor Gefäßverkalkung

Forscher haben ein Molekül gefunden, das vor Gefäßverkalkung (Atherosklerose) schützt. Entdeckt haben die Wissenschaftler diese protektiven Eigenschaften des Moleküls MALAT1 in Mäusen, denen das Gen für MALAT1 fehlte. Weitere Untersuchungen der Wissenschaftler Dr. Sebastian Cremer und Dr. Katharina Michalik aus der Arbeitsgruppe von Professor Stefanie Dimmeler am DZHK-Standort RheinMain…

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Arzt-Patienten-Gespräch

Sehverlust und Stress: Wenn der Arzt alles schlimmer macht

Niemand hört gerne von seinem Arzt, dass er das Augenlicht verlieren wird. Im schlechtesten Fall verschlimmert bereits die Aussage den Verlauf einer Erkrankung. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Magdeburg haben erforscht, wie sich der dadurch entstehende psychische Stress auf den Sehverlust auswirkt – und wie Ärzte diesen Teufelskreis durchbrechen können.

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Strahlenschutz

Ist Ultraschall in der Schwangerschaft gefährlich?

Durch die neue Strahlenschutzverordnung sind Ultraschalluntersuchungen für Schwangere in die Kritik geraten. Diese sei jedoch unbegründet, betonen Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM). Die neue Verordnung ist zum 1. Januar 2019 in Kraft getreten. Darin geht es unter anderem um den Einsatz des Ultraschalls in der Schwangerschaft: Er ist demnach ab Ende 2020…

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Personalisierte Onkologie

„Der Anzug muss sitzen“ – individualisierte Krebstherapien

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) arbeitet intensiv an der Zukunft der Krebsmedizin: Im April und Mai starten mehrere Studien für neue maßgeschneiderte Medikamente gegen Krebs. „Wir wissen heute, dass es hunderte Krebserkrankungen gibt, die sich gegeneinander abgrenzen lassen. Jede dieser Einzelerkrankungen kann sich zudem von Patient zu Patient unterscheiden und…

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Wie „sprechen“ Nervenzellen und Blutgefäße miteinander?

Erst in den letzten zehn Jahren haben Forscher entdeckt, dass das Wachstum neuronaler und vaskulärer Netzwerke von denselben Molekülen gesteuert wird. Professor Amparo Acker-Palmer wird nun erstmals die Kommunikation zwischen Nervenzellen und Blutgefäßzellen im Gehirn untersuchen. Dabei erhofft sie auch neue Erkenntnisse für die Therapie von Demenz und psychischen Erkrankungen. Der…

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Event

Ultraschallärzte tagen in Stuttgart

Ultraschall ist das am häufigsten eingesetzte bildgebende Verfahren in der Medizin und sehr vielfältig. Ärzte untersuchen damit nahezu alle inneren Organe und Gewebe sowohl im Bauch- als auch Brustraum und darüber hinaus Blutgefäße, Gehirn, Gelenke, Muskeln, Nieren, Geschlechtsorgane und Brust

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Wie Krebsschmerz entsteht

Unter Krebsschmerz leiden besonders Patienten mit Krebsabsiedlungen im Knochen oder bestimmten Tumoren der Bauchspeicheldrüse. Wie dieser Schmerz seinen Anfang nimmt, haben Wissenschaftler am Universitätsklinikum Heidelberg um Professor Dr. Rohini Kuner und am Deutschen Krebsforschungs­zentrum um Professor Dr. Hellmut Augustin nun entdeckt: Schütten Tumoren bestimmte Botenstoffe aus, um das…

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Lungenhochdruck

Sichere Therapie dank 3D-Rekonstruktion

Bei Patienten mit einer besonderen Form des Lungenhochdrucks kann mit Hilfe von Ballonkathetern eine deutliche Verbesserung der Beschwerden erreicht werden. Durch eine CT-gestützte 3D-Rekonstruktion der Blutgefäße in der Lunge kann diese aufwändige und komplikationsanfällige Behandlung sehr viel sicherer gemacht werden: Die Ballons lassen sich zielgenauer platzieren und…

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Krebsforschung

Metastasen: die tödlichen Töchter

90 Prozent aller Krebstodesfälle gehen auf das Konto von Metastasen, wie Mediziner die Absiedlungen bösartiger Tumoren nennen. Hat sich der Krebs erst im Körper verbreitet, ist er in der Regel nicht mehr heilbar. Zum Weltkrebstag am 4. Februar informieren Experten aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum, wie es zu dieser Ausbreitung kommt: Tumorzellen zweckentfremden Blutbahnen, sabotieren…

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Studie zeigt erneut

Mehr Schlaganfälle mit intrakraniellen Stents

Das Risiko für erneute Schlaganfälle ist höher, wenn Patientinnen und Patienten nach dem Aufweiten ihrer Blutgefäße im Gehirn nicht nur gerinnungshemmende Medikamente bekommen, sondern zusätzlich Gefäßstützen (Stents) eingesetzt werden. Die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse der VISSIT-Studie bestätigen dieses Ergebnis eines Rapid Reports des Instituts für Qualität und…

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Neuer Ansatzpunkt

Forscher verordnen Tumoren Hungerkur

Wachsende Tumoren haben einen hohen Bedarf an Sauerstoff und Nährstoffen. Deshalb regen sie die Bildung von Blutgefäßen an. Dieser Prozess wird Angiogenese genannt. Könnte man die unkontrollierte Angiogenese stoppen, ließe sich auf diese Weise das Tumorwachstum unterdrücken. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität…

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Onkologie

Wie Blutgefäßzellen die Ausbreitung von Brustkrebs fördern

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum haben gemeinsam mit Londoner Kollegen entdeckt, dass das Protein Endosialin eine Schlüsselrolle bei der Metastasierung von Brustkrebs spielt. Produzieren bestimmte Zellen der Blutgefäßwand viel Endosialin, so können Brustkrebszellen leichter in die Blutbahn eindringen und sich so im Körper ausbreiten. Die Forscher sehen in Endosialin…

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Nervenzellen

Motoneuronen zeigen den Blutgefäßen, wo es lang geht

Einen entscheidenden Regulator für die Bildung von Blutgefäßen im sich ausbildenden Rückenmark während der Embryonalphase haben Heidelberger Neurowissenschaftler identifiziert. Sie konnten zeigen, dass spezielle Nervenzellen – sogenannte Motoneuronen – diesen Vorgang kontrollieren. Durchgeführt wurden die Forschungsarbeiten unter der Leitung von Dr. Carmen Ruiz de Almodóvar am…

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Point-of-care-Ultraschall

Eine Reise nach Gambia macht Dialyse-Patienten Hoffnung

Point-of-Care-Ultraschall ist ein wertvolles Hilfsmittel für eine erfolgreiche Fistelchirurgie zur Hämodialyse. Er dient sowohl dazu, vor dem Eingriff eine geeignete Stelle zu finden, als auch für postoperative Scans der Fisteln, um Stenosen zu entdecken und den angemessenen Blutfluss zu überprüfen. Anna Jerram, Wissenschaftlerin im Bereich Gefäßchirurgie am Manchester Royal Infirmary,…

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MRT vs. Alzheimer

Auf der Suche nach dem Leck in der Blut-Hirn-Schranke

„Mit unserer neuen MRT-Methode können wir endlich winzige Lecks in der Blut-Hirn-Schranke darstellen. Sie liefern Erkenntnisse, wie die Gefäße an der Entstehung von Demenz beteiligt sind, und sie könnten ein Hinweis auf Alzheimer sein. Allerdings ist die MRT lediglich ein Hilfsmittel zur Diagnose von zerebrovaskulären Schäden. Wir haben noch keine Therapie für Alzheimer“, so Walter H.…

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Auszeichnung

Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie für Lena Maier-Hein

Lena Maier-Hein vom Deutschen Krebsforschungszentrum verhilft Ärzten zu mehr Durchblick bei minimalinvasiven Eingriffen. Durch neuartige Bildanalyseverfahren will sie den Chirurgen zusätzliche Bildinformationen verschaffen. So können sie Tumoren zuverlässiger von gesundem Gewebe unterscheiden und chirurgische Tumortherapien sicherer durchführen. Für ihre Arbeit erhält die Wissenschaftlerin…

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Molekulare Mechanismen

Der Schlüssel zur Arterienbildung

Die Arteriogenese ist ein elementares Ereignis – nicht nur während der Entwicklung, sondern auch im Erwachsenenleben. Viele kardiovaskuläre Krankheiten könnten überwunden werden, wenn die Bildung neuer Arterien angeregt werden könnte. Wissenschaftler um Ralf Adams des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin haben einen genetischen Ansatz in Mäusen entwickelt, um die molekularen…

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Smarte Software

Algorithmen machen die Leberchirurgie sicherer

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer. Jährlich erkranken weltweit…

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Organ-on-a-chip

Organe auf Mikrochips für sichere Medikamententests

Miniaturisierte Organe auf einem Chip ermöglichen, Arzneimittel vor der Anwendung am Menschen zu testen. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat die Forschungsgruppe von Professorin Ute Schepers ein solches Organ-on-a-Chip-System mit naturgetreu nachgebildeten Blutgefäßen entwickelt. Die Doktorandin Vanessa Kappings, die an der Weiterentwicklung des „vasQchip“ beteiligt ist, hat…

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Herzinfarkt-Behandlung

Transplantierte Herzmuskelzellen reparieren Organ

Biomedizinischen Technikern der University of Alabama at Birmingham ist ein Fortschritt bei der Reparatur eines durch einen Herzinfarkt geschädigten Herzens gelungen. Sie haben transplantierte Herzmuskelzellen zur Herstellung eines Pflasters genutzt. Entscheidend für den Erfolg war die Überexpression eines Genes, das den Zellzyklus der transplantierten Muskelzellen aktivierte. Durch das neue…

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Nanomedizinisches Therapiekonzept

Die Anti-Tumor-Synergie

Biokompatible Nano-Kapseln, beladen mit einer Aminosäure und bestückt mit einem Enzym, vereinen jetzt zwei Anti-Tumor-Strategien zu einem synergistischen Therapiekonzept, von dem sich Forscher eine stärkere Wirkung bei minimierten Nebenwirkungen erhoffen. Das Wirkprinzip: Tumorzellen wird ihr Nährstoff Glucose entzogen, indem er in toxisch wirkendes Stickstoffmonoxid (NO) und…

Bispezifischer Antikörper

2,5 Millionen Euro für die Entwicklung einer neuen Krebs-Immuntherapie

Wissenschaftler vom Deutschen Krebskonsortium (DKTK) am Universitätsklinikum Tübingen entwickelten einen vielversprechenden bispezifischen Antikörper zur Immuntherapie von Prostatakrebs und von so genannten Plattenepithelkarzinomen, die etwa an Lunge, Haut oder Gebärmutter entstehen können. Der Antikörper bindet sowohl an Krebszellen als auch an Abwehrzellen und löst so eine Immunreaktion…

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Photoakustik

Neues Verfahren zeigt 3D-Bilder von Krebszellen im Körper

Tumorzellen zum Leuchten bringen: Medizinphysiker der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich detailreiche dreidimensionale Bilder vom Körperinneren erzeugen lassen. Das kann zum Beispiel dabei helfen, die Entwicklung von Krebszellen im Körper genauer zu untersuchen. Ihre Entwicklung stellt die Forschergruppe in der Fachzeitschrift…

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CLOSURE-AF

DZHK-Studie zur Schlaganfall-Prävention bei Hochrisiko-Patienten

Im Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) startet die weltweit größte klinische Studie zur bestmöglichen Therapie bei Patienten mit Vorhofflimmern, die ein hohes Risiko für einen Schlaganfall und ein erhöhtes Blutungsrisiko haben. Dafür vergleicht die Studie CLOSURE-AF den Katheter-basierten Verschluss des linken Vorhofohres mit einer medikamentösen Blutgerinnungshemmung.…

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Herzinsuffizienz

So kann veränderter Stoffwechsel das Herz schwächen

Wenn alles gut geht, hat das Herz bis zum 75. Geburtstag eines Menschen fast 180 Millionen Liter Blut durch den Körper gepumpt. Dafür schlägt es rund 100.000 Mal pro Tag, präzise und unermüdlich, und versorgt so den Körper bis in die kleinste Kapillare mit Sauerstoff und anderen lebensnotwendigen Substanzen. Doch bei bis zu 3 Millionen Menschen in Deutschland schwächelt die Pumpe: Sie…

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Gewebeanalyse

Mikroskop im Kugelschreiberformat hilft bei der Krebsdiagnose

Eine kompakte, faseroptische Sonde gibt Einblick in die molekulare Struktur von biologischem Gewebe – schnell und ohne spezielle Färbetechniken. Ein Wissenschaftler-Team des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena erforschte und entwickelte in Zusammenarbeit mit der Firma Grintech die neue Fasersonde, welche mehrere…

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DZHK-Studie

Pflaster gegen Blutgerinnsel

Im Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) startet eine neue klinische Studie zu einem innovativen und hochspezifischen Blutverdünner. Unter Federführung des DZHK-Standortes München wollen die Wissenschaftler herausfinden, wie sicher und effektiv dieses nur lokal wirkende Präparat Blutgerinnsel bei Patienten mit einer koronaren Herzerkrankung verhindern kann, die mit einem…

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Erfolg

Akute Entzündungen im Gehirn bei Multipler Sklerose sichtbar

Auf Patienten übertragen, was man zuvor in der tierexperimentellen Untersuchung festgestellt hat – das ist das große Ziel vieler in der Biomedizin arbeitender Wissenschaftler. Gelungen ist es Forschern des Exzellenzclusters "Cells in Motion" (CiM) der Universität Münster: Sie konnten erstmals akute Entzündungen im Gehirn bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) bildgebend…

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Weltnierentag

Übergewicht ist ein zunehmendes Problem - auch für die Nieren!

Heute ist Weltnierentag. Ziel des weltweiten Aktionstags ist es, die Prävention von Nierenerkrankungen in den Vordergrund zu stellen. Über 2 Mio. Menschen sind in Deutschland von einer chronischen Nierenkrankheit betroffen. Derzeit sind über 100.000 Menschen in Deutschland auf ein Nierenersatzverfahren - Dialyse oder Transplantation - angewiesen. Ein Nierenversagen kann grundsätzlich jeden…

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Ganz plastisch

3D-Druck in der Medizin: Von der Vision zur Realität

Was in der Gefäßchirurgie der Universitätsmedizin Mainz immer weiter verbessert wird, wünschen sich vermutlich Ärzte und Patienten vieler Kliniken. Dort entstehen per 3D-Druck Simulationsmodelle von Gefäßsystemen und -erkrankungen, um Operationen zu planen, Behandlungen zu trainieren und dies alles Patienten greifbar näherzubringen. Das hilft nicht nur bei hochkomplexen Einzelfällen wie…

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Kardiovaskuläre Langzeitfolgen

Krebs-Langzeitüberlebende haben erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Menschen, die als Kind oder Jugendlicher an Krebs erkrankt waren, haben als Erwachsene ein erhöhtes Risiko einen hohen Blutdruck und eine Fettstoffwechselstörung zu entwickeln. Darüber hinaus haben sie ein beinahe zweifach erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das ist das Ergebnis der ersten Langzeitstudie, die systematisch die Gesundheit und insbesondere die kardiovaskulären…

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Eingriff ins Erbgut

Gen-Verlust durch andere Gene ausgleichen

Neue Methoden zur Veränderung des Erbguts sind derzeit in aller Munde: Mit der CRISPR/Cas-Methode beispielsweise können Wissenschaftler Teile des genetischen Codes eines Gens ausschneiden und es dadurch ausschalten. Daneben gibt es auch Wege, die Übersetzung von Genen in Proteine zu verhindern. Beide Herangehensweisen verhindern die Bildung eines bestimmten Proteins und sollten vergleichbare…

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Ultraschallkontrastmittel

Krankheiten auf der Spur – DEGUM fordert Zulassung bei Kindern

Lebererkrankungen entdecken und Traumaschäden an inneren Organen nachweisen – das machen Ultraschalluntersuchungen besonders gut möglich, wenn Kontrastmittel zum Einsatz kommen. Jedoch ist EU-weit keines der derzeit verfügbaren Ultraschallkontrastmittel für die Anwendung bei Kindern zugelassen. Nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) sollte…

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Bronchopulmonale Dysplasie

Wie die Lunge frühgeborener Kinder Schaden nimmt

Frühgeborene Babys, die künstlich beatmet werden müssen, leiden oft an einer sogenannten Bronchopulmonalen Dysplasie. Forscherinnen und Forscher des Helmholtz Zentrums München, Partner im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL), haben nun einen molekularen Mechanismus aufgedeckt, der entscheidend zur Krankheitsentwicklung beiträgt.

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Herzinfarkt

Falsche Bescheidenheit bringt ältere Frauen zu spät ins Krankenhaus

Bei Frauen, die älter als 65 Jahre sind, dauert es am längsten bis sie nach Auftreten der ersten Symptome eines Herzinfarkts in die Notaufnahme gelangen. Dadurch geht wertvolle Zeit verloren, um die verschlossenen Blutgefäße wieder zu eröffnen und die Schädigung des Herzmuskels einzuschränken. Das ergab eine Studie des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) in Kooperation…

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Auszeichnung

Europäischer Forschungsrat fördert Professor Dr. Jan Siemens

Woher weiß das Gehirn, dass es uns zu warm oder zu kalt ist? Für seine bedeutende Forschung zur Wärmeregulation bei Säugetieren erhält Professor Dr. Jan Erik Siemens mit seiner Arbeitsgruppe am Pharmakologischen Institut der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg einen sogenannten Consolidator Grand des Europäischen Forschungsrats (European Research Council / ERC).…

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Brustkrebs & MRT

Ein Plädoyer für Brustkrebs-Screening mit MRT

Die Brustkrebsfrüherkennung erfolgt klassischerweise in Form einer Mammographie oder eines Ultraschalls. Mit verkürzten Protokollen könnten jedoch mehr Frauen im MRT untersucht und bei positiven Befunden entsprechend früher behandelt werden, erklärt die renommierte Forscherin Dr. Elizabeth Morris während des diesjährigen internationalen MR-Symposiums in Garmisch.

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Supermikrochirurgie eröffnet Ärzten neue Möglichkeiten

Plastische Chirurgen können immer kleinere Gefäße zusammennähen. Dank der neuen Technik konnten sie am UniversitätsSpital Zürich zum ersten Mal in der Schweiz einer Patientin ein Lymphknotenpaket vom Hals in die Leiste transferieren. Künftig wird die Methode auch die Erfolgschancen bei Gewebeverpflanzungen und beim Annähen abgetrennter Gliedmassen erhöhen.

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EBV-Prävention

Epstein-Barr: Forscher entwickeln Impfschutz

Das Epstein-Barr-Virus (EBV) ist weit verbreitet, und meist bleibt die Infektion ohne Folgen. Doch das Virus kann auch schwer krank machen. Einen wirksamen Impfschutz gibt es bislang nicht, da der Erreger schwer zu fassen ist. Jetzt haben Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg eine neue Strategie für die Entwicklung eines Impfstoffs gegen EBV entwickelt, der das…

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Kardio-App

AI-basierte Lösungen für Vorhofflimmern und Schlaganfallprävention

Maisense, ein erfolgreiches taiwanesisches Startup, das sich der Schlaganfallprävention widmet, stellt seine neue AI-basierte Lösung vor, die durch die Früherkennung von Vorhofflimmern (AFib) das Risiko für Schlaganfälle deutlich senken kann. Die Lösung „Freescan“ wird auch auf der MEDICA 2018 vom 12. bis 15. November in Düsseldorf am Stand B26/Halle 11 präsentiert und gehört zu den…

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Auf nach Deutschland

Zwei exzellente Nachwuchsgruppenleiter starten am DZHK

Am Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) gibt es zwei neue Nachwuchsgruppen, deren Leiter das DZHK erfolgreich aus den USA rekrutieren konnte: Dr. Nuno Guimarães Camboa forschte bisher an der University of California und kommt nun an die Goethe-Universität Frankfurt am Main. Von der Harvard University in Boston wechselt Dr. Alexander Bartelt an das Klinikum der Universität…

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Neuroradiologie

Nicht locker lassen bei der Hirnblutung

Bei einer Hirnblutung ist es von großer Wichtigkeit, die Ursache zu detektieren. Meistens geht das mit der Computertomographie, manchmal braucht man allerdings auch die MRT oder eine Angiographie. Halbseitige Lähmung, Gefühlsstörungen, Sprachstörung, Sehstörung, extreme Kopfschmerzen: Wenn ein Patient mit einem dieser Symptome in der Notfallabteilung vorstellig wird, sollte man immer auch…

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Kardiologie

Bypass: Vorteil durch Medikamenten-beschichtete Stents?

Wenn mehrere Herzkranzgefäße gefährlich verengt sind, erhalten die Patienten einen Bypass. Also eine Gefäßumleitung, die das lebenswichtige, sauerstoffreiche Blut um die verengte Stelle herum zum Herzen leitet. Als Bypass-Leitung werden dabei häufig Venen der Patienten verwendet. Aber auch so ein Bypass kann sich wieder verschließen. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für…

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Fortschritt

Mit Nanopartikeln gegen Arteriosklerose

In Industrieländern leiden besonders viele Menschen an Arteriosklerose – mit teils tödlichen Folgen. Die Ablagerungen in den Schlagadern führen unter anderem zu Schlaganfällen und Herzinfarkten. Ein Forscherteam unter Federführung der Universität Bonn hat jetzt eine Methode entwickelt, bei der Ersatzzellen mit Hilfe von Nanopartikeln zu den krankhaften Gefäßabschnitten gelotst werden.…

Auch alte Menschen mit chronischer Herzschwäche profitieren von körperlichem Ausdauertraining

Ein vierwöchiges Ausdauertraining verbessert auch bei älteren Menschen die Leistungsfähigkeit des Herzens, selbst wenn sie an chronischer Herzschwäche (Herzinsuffizienz, HI) leiden. Das sind die Ergebnisse einer Untersuchung (120 Studienteilnehmer) von Dr. Marcus Sandri (Klinik für Kardiologie des Herzzentrums Leipzig), die auf dem Europäischen Kardiologenkongress (ESC; 28. August bis 1.…

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Nicht neu, aber immer wieder gerne gehört: Ostereier können die Gesundheit fördern

Ostereier und insbesondere Schokolade mit hohem Kakaoanteil können, in kleinen Mengen konsumiert, die Gesundheit fördern. Das ist das Ergebnis einer Studie, die am 31. März 2010 im European Heart Journal, einer Zeitschrift der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie, veröffentlicht wurde [1]. Sie belegt, dass ein kleines Stück Schokolade pro Tag den Blutdruck senken und Herzerkrankungen…

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Lungenhochdruck: Neue Medikamente verbessern Lebensqualität

Menschen, die an einem erhöhten Blutdruck im Lungenkreislauf (pulmonale arterielle Hypertonie/PAH) leiden, kann heute häufig geholfen werden. Neue Medikamente, sogenannte Endothelin-Rezeptorantagonisten, ermöglichen bei vielen Patienten eine Linderung der Beschwerden. So kann die Belastbarkeit und die Lebensqualität des Patienten verbessert werden.

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Kleine Klumpen im Körper: wie Nanopartikel auf Proteine reagieren

James Bond ist überall zu orten. Das hat er den Nanosensoren zu verdanken, die im Film „Spectre“ über eine Injektion den Weg in Bonds Blutbahn finden. Auch in der echten Welt wird an dieser Vision gearbeitet. Gerade im Blutkreislauf sollte keine unkontrollierte Verklumpung von Partikeln auftreten, damit feine Adern nicht verstopft werden. Wissenschaftler des INM – Leibniz-Institut für…

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Zellen

Wachposten des Immunsystems werden erst am Einsatzort „scharf“

Tagtäglich dringen Krankheitserreger in den menschlichen Körper ein, die bekämpft werden müssen. Das Immunsystem hat hierfür Wachposten-Zellen entwickelt, die eindringende Bakterien und Viren fressen. Diese Riesenfresszellen – Makrophagen genannt – stellen eine erste Abwehrlinie des Immunsystems dar. Forscher des Exzellenzclusters ImmunoSensation der Universität Bonn und des Deutschen…

Weltnierentag 2015

Diabetischer Nephropathie vorbeugen und behandeln

Nierenkrankheiten sind bei Menschen mit Diabetes nach Amputationen die zweithäufigste Komplikation. In Deutschland sind Diabetiker die größte Gruppe der Patienten, die an die Dialyse müssen oder sogar eine neue Niere benötigen. Gegenwärtig sind etwa 20.000 Menschen mit Diabetes davon betroffen. Denn Nierenerkrankungen werden bei ihnen heute noch zu spät diagnostiziert und in ihrer…

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Schwerstkranke Patienten

Kreislaufsimulator ermöglicht bessere Versorgung

Akute und lebensbedrohliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind auch heute noch eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Reichen bei der Erstversorgung eines Kreislaufversagens konservative Maßnahmen wie Medikamente und Wiederbelebung nicht aus, so stehen in Zentren der Maximalversorgung mobile Herz-Lungen-Maschinen zur künstlichen Kreislaufwiederherstellung zur Verfügung. Erholt sich…

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Monoklonale Antikörper

Migräne: Neue Medikamente zur Prophylaxe

Etwa jeder Zehnte in Deutschland leidet unter Migräne. Zur Vorbeugung der Anfälle stehen Patienten bisher Arzneimittel zur Verfügung, die sie meist täglich einnehmen müssen und die teilweise mit unangenehmen Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Gewichtszunahme einhergehen. Bei der Suche nach neuen Wirkstoffklassen sind jetzt monoklonale Antikörper gegen den Botenstoff CGRP in den Fokus…

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Schwedische Studie

Insulinpumpentherapie senkt Risiko für Herzinfarkt

Menschen mit Diabetes Typ 1, die eine Insulinpumpe tragen, haben ein deutlich geringeres Risiko für Herzkreislauf-Folgeerkrankungen mit Todesfolge als jene, die sich mehrmals täglich einzelne Insulingaben spritzen. Dies ergab eine Beobachtungsstudie des Schwedischen Nationalen Diabetes-Registers anhand der Daten von über 18000 Typ-1-Diabetikern. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe sieht…

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Blutgefäße

Nicht kontrastmittelverstärkte MR-Angiographie

Für die Beurteilung von Gefäßpathologien hat sich die kontrastmittelverstärkte MRA in den letzten Dekaden bestens bewährt. Strahlungsfrei und risikoarm erlaubt sie diagnostisch wertvolle Gefäßdarstellungen von der Schädelbasis abwärts und zählt zu den Routineuntersuchungen in der Praxis. Klinische Sonderfälle und das Auftreten der Nephrogenen Systemischen Fibrosen (NSF) vor einigen…

Kinderchirurgie

Kinderunfälle: verletzte Milz nicht entfernen

Etwa 8000 Menschen ließen hierzulande im vergangenen Jahr ihre Milz auf dem Operations-Tisch – meist wegen einer Verletzung, etwa einem Milzriss. Unter den Operierten waren nur 300 Kinder und Jugendliche. Denn gerade junge Menschen brauchen ihre Milz für die körpereigene Abwehr. Kinderchirurgen bemühen sich deshalb, eine verletzte Milz zu retten anstatt das Immunorgan zu entfernen.

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Frühe Strahlentherapie verhindert Streckhemmung der Finger

In Deutschland leiden etwa 1,9 Millionen Menschen am Morbus Dupuytren. Die Erkrankung schränkt die Bewegungsfähigkeit einzelner Finger ein. Bislang besteht die Behandlung in einer Operation, die jedoch erst im fortgeschrittenen Stadium sinnvoll ist. Eine Alternative zum operativen Eingriff ist eine Strahlentherapie. Sie kann die Erkrankung häufig in einem frühen Stadium stoppen und hat sich…

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Gefäßleiden

Beschichtete Ballons ermöglichen schonende Therapie

Ein kleiner beschichteter Ballon revolutioniert die Behandlung von Gefäßleiden: Eine multizentrische Studie zeigt jetzt die erhöhte Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der Behandlung von arteriellen Verschlüssen in den Beinen mittels medikamentenbeschichteter Ballons gegenüber Verfahren der konventionellen Dehnung. Die Methode wird erst seit einigen Jahren an verschiedenen Gefäßzentren in…

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Neuroradiologie hilft bei der Aufdeckung von Kindesmisshandlung

Etwa 25 Prozent der Schädel-Hirn-Traumen bei Kindern sind Folge einer Misshandlung, bei den unter 2-Jährigen sind es sogar 75 Prozent. Doch nur bei einem Drittel der Fälle wird dies auch erkannt. Bei der Aufdeckung einer Kindesmisshandlung kommt der bildgebenden Diagnostik eine Schlüsselrolle zu: Denn mithilfe von Magnetresonanz- und Computertomografie (MRT, CT) können Diagnostiker oftmals…

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Hirntumoren erfolgreicher behandeln

Um Patienten mit bösartigen Hirntumoren möglichst schnell verbesserte Behandlungen anbieten zu können, müssen diese Erkrankungen intensiv erforscht werden. Dazu haben sich Wissenschaftler aus Heidelberg und Frankfurt zusammengeschlossen. Die Forscher starten ihre Zusammenarbeit mit einem internationalen neuroonkologischen Symposium vom 24. bis 26. März im Lufthansa Trainingszentrum…

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Ein Katheter hilft, wenn Tabletten versagen

Bluthochdruck ist eine Volkskrankheit und einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Doch oft gelingt es einfach nicht, den Blutdruck allein mit Tabletten in den Griff zu bekommen. Mit einem ganz neuen Behandlungsansatz, der renalen Denervation, können Radiologen bei Patienten den Blutdruck senken, bei denen Medikamente an ihre Grenzen stoßen.

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Forschung

ERC-Starting Grant für Lena Maier-Hein

Lena Maier Hein vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg erhält die renommierte Förderung für ein multidisziplinäres Vorhaben: Sie plant, Computer-navigierte minimalinvasive Operationen mit neuartigen, schonenden bildgebenden Verfahren auf der Basis von Schall und Licht zu kombinieren. Durch die zusätzliche Bildinformation sollen Ärzte erkranktes Gewebe besser beurteilen können.

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Immuntherapie

Hilferuf an Killerzellen fördert Krebsabwehr

Viele Tumoren sind von besonderen Zellen der angeborenen Immunabwehr besiedelt, den Eosinophilen. Immunologen aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum zeigten nun erstmals, dass die Eosinophilen tatsächlich die Krebsabwehr verbessern: Mit Lockstoffen rufen sie Killer-T-Zellen ins Tumorgewebe, die ihrerseits die Krebszellen attackieren. Das Ergebnis kann dazu beitragen, wirksamere Immuntherapien…

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Neuroradiologie in Innsbruck wird ein Philips Healthcare Referenzzentrum

Am 2. Mai wurde österreichweit das erste Angiographisystem Allura FD20/20 im Landeskrankenhaus in Innsbruck von Prof. Buchberger, Prof. Gizewski, Prof. Jaschke und Mitarbeitern der Radiologie, eröffnet. Das Angiographiesystem der Firma Philips ist derzeit das modernste Flachdetektorsystem das hervorragende Bildqualität mit hochentwickelten interventionellen Werkzeugen vereint.

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Debatte

Sichelzellkrankheit: Ist das Neugeborenen-Screening notwendig?

Jährlich sterben weltweit rund eine viertel Million Kleinkinder an der Sichelzellkrankheit. In Deutschland leiden rund 3000 Menschen an der angeborenen Blutkrankheit, die zu den seltenen Erkrankungen zählt. Tendenz steigend: Mit dem Zustrom an Flüchtlingen geht voraussichtlich ein Anstieg einher, denn von der Sichelzellkrankheit sind ausschließlich Patienten mit Migrationshintergrund…

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Gebärmutter

Von Fall zu Fall: MRT bei Uteruserkrankungen

Viele Patientinnen, die von einer Erkrankung der Gebärmutter betroffen sind, befinden sich in einer Lebensphase, in der sie sich wünschen, früher oder später schwanger zu werden. Für sie hat der Erhalt ihrer Fertilität oberste Priorität. Durch die genaue bildgebende Darstellung der gut- oder bösartigen Uterusveränderung, der Früherkennung des Cervixkarzinoms und schonendere…

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Lichtenergie statt Skalpell

Kürzeste Impulse im Bereich einer Billiardstel Sekunde, feinste Schnitte im Tausendstel Millimeterbereich, eine Energie von Millionstel Joule – in derart unvorstellbaren Dimensionen bewegt sich die Leistungsfähigkeit eines Femtosekunden-Lasers. Die Anwendung dieser Kurzzeitlaser sowie der Einsatz von modernen kontinuierlich emittierenden Faserlasern setzen ganz neue Maßstäbe auch in der…

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Biophysik

Was sich bewegt, wenn rote Blutkörperchen "zappeln"

Wie sich rote Blutkörperchen bewegen, haben Wissenschaftler jetzt erstmals mit physikalischen Methoden nachgewiesen: Schnelle Moleküle in der Umgebung bringen die Zellmembran der Blutkörperchen zum "Zappeln". Wenn sie ausreichend Reaktionszeit haben, sind Blutkörperchen jedoch auch selbst aktiv.

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Die CT als Herzensangelegenheit

Patienten, die mit diffusen Herzschmerzen in die Klinik kommen, brauchen vor allem eines: Eine schnelle und sichere Diagnose. Die CT-Angiographie (CTA) hat sich in den letzten Jahren als wichtiges Instrument in der Diagnostik der koronaren Herzerkrankung etabliert. Jetzt zeigt sich, dass eine CTA-Untersuchung darüber hinaus zusätzliche, wertvolle prognostische Informationen erfasst.

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Neues aus der Schlaganfallforschung

Aktuelle Forschungsergebnisse eröffnen völlig neue Perspektiven im Verständnis der molekularen und zellulären Mechanismen, die beim Schlaganfall wirksam werden – einer der häufigsten und schwerwiegendsten Erkrankungen unserer Zeit. Auf dem ENS 2011 kritisierten Experten jedoch die schwache finanzielle Ausstattung der Forschung, die nötig ist, um diese Erkenntnisse in klinisch anwendbare…

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Chemokine Fractalkine

Gefäßregeneration: Wie sich Wunden schließen

Damit Blut ungehindert vom Herzen in unsere Organe und Gewebe fließen kann, muss die innerste Zellschicht der Arterien intakt sein. Ist dieses sogenannte Endothel verletzt, bilden sich Blutgerinnsel, und Herzinfarkt oder Schlaganfall können die Folge sein. Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben nun entdeckt, dass spezialisierte Reparaturzellen die Endothelwunden aufspüren…

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"WAKE-UP"

Studie eröffnet Behandlungsoptionen bei Schlaganfall

Eine von Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) geleitete Studie („WAKE-UP“) hat erstmals gezeigt, dass auch Patienten, die im Schlaf einen Schlaganfall erleiden und die Symptome erst nach dem Aufwachen am nächsten Morgen feststellen, von einer sogenannten Thrombolyse profitieren können. Die Wiedereröffnung des verstopften Blutgefäßes im Gehirn durch ein…

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Präventionsforschung

Laser macht Braunes Fett durchschaubar

Braunes Fettgewebe agiert in Kälte wie ein Heizorgan, dessen Aktivität günstig für den Energiehaushalt ist. Mit zunehmendem Alter nimmt beim Menschen diese Stoffwechselaktivität des Braunen Fettes ab. Daneben ist es bei Diabetikern oder Adipösen weniger aktiv. Deshalb forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Faktoren, die das Braune Fett aktiv halten. Da es die Fähigkeit…

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Fokussierter Ultraschall

HIFU bei Pankreaskrebs: G-BA bestätigt Effizienz

In einem aktuellen Beschluss entschied der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), dass der ultraschall-gesteuerte hochintensive fokussierte Ultraschall (HIFU) als Behandlungsmethode bei nicht chirurgisch behandelbaren bösartigen Neubildungen des Bauchspeicheldrüsenkrebses (Pankreas) eingesetzt werden kann. Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) begrüßt diese…

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Zirkulierende Tumorzellen

Krebszellen mit "Nase" begünstigen Metastasen

Nicht allein die Anzahl der wandernden Krebszellen entscheidet über das Metastasierungsrisiko, sondern vor allem ihre Eigenschaften, wie Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums jetzt veröffentlichen. Sie haben erstmals beobachtet: Damit im Blut zirkulierende Krebszellen an einer anderen Stelle im Körper wieder ins Gewebe eindringen und sich dort ansiedeln können, müssen sie…

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Multiple Sklerose

Die Rolle der Cholesterin-Kristalle bei MS

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems, bei der Immunzellen fettreiche Myelinscheiden der Nervenfasern abbauen. Der Wiederaufbau intakter Myelinscheiden ist notwendig, damit sich Patienten von ihren Behinderungen erholen. Aber das Regenerationsvermögen nimmt mit dem Alter ab. In „Science“ liefert ein Team der Technischen Universität…

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Effizientere Chemotherapie

Stress im Sarkom: Neue Ansätze für Krebstherapie

Angiosarkome sind seltene bösartige Gefäßtumore mit einem aggressiven Verlauf. Derzeit stehen als Behandlungsmöglichkeiten neben der chirurgischen Entfernung noch Strahlen- und Chemotherapie zur Verfügung. Jedoch sprechen bösartige Gefäßtumore bislang meist nur schlecht auf solche Therapien an. Ein Team von Krebsforschern der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat einen grundlegend…

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Herzensangelegenheit

Erstmals menschliches Herzproteom entschlüsselt

Ein gesundes Herz schlägt ungefähr zwei Milliarden Mal im Leben. Dafür sorgen mehr als 10.000 Proteine. Welche und wie viele einzelne Proteine in welchen Zelltypen vorhanden sind, haben jetzt Forscherinnen und Forscher des Max-Planck-Instituts für Biochemie (MPIB) und des Deutschen Herzzentrums München an der Technischen Universität München (TUM) erfasst. Sie haben den ersten Herzatlas des…

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Mechanische Gerinnselentfernungen

Thrombektomie: Deutschland nimmt Vorreiterrolle ein

Rund 260.000 Menschen erleiden hierzulande jährlich einen Schlaganfall. Bei vielen besonders schwer betroffenen Patienten ist die Methode der mechanischen Thrombektomie (MTE) wirkungsvoll: Hier können große Blutgerinnsel mittels eines Mikrokatheters entfernt werden. Das hoch wirksame Verfahren wird in Deutschland bereits seit vielen Jahren angewendet und stellt seit drei Jahren eine fest…

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Studie

Kathetertherapie beim Schlaganfall: Software sagt Erfolg voraus

Eine softwaregestützte Abschätzung des Schweregrads eines Schlaganfalls anhand der CT-Bildgebung kann dazu beitragen, Patienten zu identifizieren, die von einer Katheter-Behandlung, auch Thrombektomie genannt, nicht mehr profitieren. Der Computer könnte die Erfolgschancen der Therapie sogar objektiver einschätzen als Experten, die die Bilder „manuell“ auswerten.

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Bekämpfung gefährlicher Bakterien ohne Antibiotika

Viele Patienten, die an Leberzirrhose leiden, sterben an unbehandelbaren bakteriellen Infektionen. Ein Forscherteam der Universität Bonn und der TU München hat nun herausgefunden, dass durch in die zirrhotische Leber einwandernde Darmbakterien für die Infektabwehr zuständige Immunzellen abgeschaltet werden. Als Folge einer Verkettung von Signalprozessen kommt es zum Versagen der Immunantwort…

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Pulmonale Hypertonie

Zeit für eine bessere Therapie

Überlebenschancen und Lebensqualität von Kindern mit schwerem Lungenhochdruck haben sich in den vergangenen Jahren wesentlich verbessert. Trotzdem sterben immer noch viele dieser Patienten. Erstmals in Europa haben nun 25 internationale Experten unter der Leitung von Professor Dr. Georg Hansmann von der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin der Medizinischen Hochschule…

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Schlüsselrolle

Hybridbildgebung: mehr als die Summe ihrer Teile

„Die Kombination von Nuklearmedizin und modernen bildgebenden Verfahren wie CT und MR wird in der Diagnose, der Behandlungsplanung und der Nachbehandlung onkologischer Erkrankungen immer wichtiger“, erklärt Prof. Dr. Katrine Åhlström Riklund, Präsidentin der neu ins Leben gerufenen Fachgesellschaft für Hybridbildgebung (European Society for Hybrid Medical Imaging, ESHI). Report:…

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Venenkatheter

Katheter sicher führen dank Ultraschall

Zentrale Venenkatheter zum Herzen sollten Ärzte immer unter zeitgleicher Ultraschallkontrolle legen, empfiehlt eine neue europaweite Leitlinie zur Interventionellen Sonografie. Untersuchungen haben gezeigt, dass dabei weniger Fehler passieren und es seltener zu Komplikationen kommt als beim traditionellen Vorgehen, betonen Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin…

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Tumor

Pankreas-Krebs: Protein CD44 beeinflusst Metastasen

Tumore der Bauchspeicheldrüse zählen wegen ihrer schnellen Metastasierung zu den aggressivsten Krebsarten. Nur drei bis fünf Prozent der Betroffenen haben eine Überlebensrate von fünf Jahren. Eine Forschergruppe des KIT hat nun die Grundlagen für neue therapeutische Ansätze geschaffen. Sie berichten, dass im Labor CD44v6-spezifische Peptide nicht nur die Ausbreitung der Tumorzellen hemmen,…

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Hochauflösende MRT-Bilder

Gehirnaktivität im ultrahohen Magnetfeld genauer nachweisen

Je stärker, desto besser? Auf Magnetresonanztomografie-Magneten scheint das zuzutreffen – wenn die richtige Methode eingesetzt wird. Wissenschaftler der Universität Tübingen und des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik forschen an einer hochauflösenden MRT-Messmethode. Damit gelang es ihnen, Hirnstrukturen um ein Vielfaches genauer darzustellen und Gehirnaktivität besser zu…

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Pulmonale Hypertonie

Atemnot kann Hinweis auf Lungenhochdruck sein

Den meisten Menschen ist Lungenhochdruck kaum bekannt. Auch für den Arzt offenbart er sich nicht auf den ersten Blick. Denn viele der für Lungenhochdruck typischen Beschwerden - wie Atemnot bei Belastung, Erschöpfung oder Brustschmerzen - treten auch bei anderen Erkrankungen wie Asthma auf. Die Verwechslungsgefahr ist demzufolge hoch. Unbehandelt schreitet Lungenhochdruck jedoch rasch fort und…

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Das kleine DSA-Einmaleins

Jeder fängt mal klein an und da der Beruf eines Medizinisch-Technischen Radiologieassistenten (MTRA) mit viel Verantwortung und physikalisch-technischem Know-how einhergeht, frischen auf dem RadiologieKongressRuhr nicht nur die fertig ausgebildeten Mediziner ihr neues und altes Wissen auf, sondern auch der MTRA-Nachwuchs bereitet sich hier auf seine ersten Prüfungen vor.

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Deutlich weniger Herzinfarkte nach Rauchverboten

„Neue deutsche Studien zeigen, dass Nichtraucherschutz-Gesetze einen sehr positiven Einfluss haben. Aus kardiologischer Sicht sollte also der Weg der Rauchverbote und des Nichtraucherschutzes in öffentlich zugänglichen Orten konsequent weiter gegangen werden“, sagte Prof. Dr. Georg Ertl (Würzburg), Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie.

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Wenn die CT ins Auge geht

An der Orbita kann es zu den unterschiedlichsten Krankheitsbildern kommen. In den meisten Fällen kann der Ophthalmologe bereits aufgrund der sichtbaren Veränderungen eine Diagnose stellen. Wenn es jedoch darum geht, mögliche Ursachen und Ausdehnungen von Raumforderungen hinter dem Augapfel zu erforschen, tritt der Radiologe auf den Plan.

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Biegsame Kunststoff-Chips überwachen Körperfunktionen

Ein kleines Blutlabor für die Jackentasche, das vor einem Langstreckenflug rasch die Gefahr eines Blutgerinnsels in den Beinen analysiert, oder ein Sensorarmband, das Elektrosmog messen kann und Patienten mit Herzschritt-machern vor lebensbedrohlicher Strahlung warnt - "intelligentes Plastik" kann dies möglich machen. Daran arbeiten Forscher am Fraunhofer-Institut für…

neuroRAD Jahrestagung

Hirn- und Krebserkrankungen durch stärkere Magnetfelder früher erkennen

Dank technischer Fortschritte werden Magnetresonanztomographen (MRT) immer leistungsstärker. So kommen Geräte mit einer Magnetfeldstärke von 3 Tesla mittlerweile auch im klinischen Alltag zum Einsatz. Technische Fortschritte in der MRT-Diagnostik sind ein Schwerpunkt von neuroRAD, der 44. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR). Der Kongress findet vom 8. bis zum…

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Hornhaut-Transplantation

Freiburger Augenärzte starten weltweit einzigartige Studie

Jährlich verpflanzen Augenärzte in Deutschland etwa 6 000 Hornhäute. Sie geben damit Menschen ihr Sehvermögen zurück. In knapp einem Fünftel der Fälle stößt jedoch der Körper des Patienten das Trans¬plantat ab. Bluttests könnten zukünftig vorhersagen, wie das Auge auf eine Spenderhornhaut reagiert. Den Nutzen solcher Tests für die Hornhauttransplantation untersuchen Forscher der…