Suchen nach: "Tumorzellen " - 200 Resultate

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Neuropathologie

Glioblastom: 3D-Tumororganoide zeigen, ob die Therapie wirkt

Am Universitätsklinikum Regensburg besteht mit dem Zentrum für Hirntumoren (ZHT) und der angeschlossenen Wilhelm-Sander-Therapieeinheit NeuroOnkologie eine der größten und modernsten Einrichtungen für die Behandlung von Hirntumoren in Deutschland. Ein wichtiger Partner des interdisziplinären Therapie- und Forschungsteams ist Prof. Dr. Markus Riemenschneider, Leiter der Abteilung für…

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Mehr als ein Protein-Bauplan

RNA-Forschung liefert neue Ansätze für Krebsmedizin

Jahrzehnte lang galten RNA-Moleküle fast ausschließlich als mobile Erbgut-Abschriften in der Zelle. Dass die fadenförmigen Moleküle weit stärker in die zellulären Abläufe eingreifen als bislang gedacht, haben jetzt Wissenschaftler des Universitätsklinikums Freiburg und des Deutschen Krebsforschungszentrums mit einer neu entwickelten Methode gezeigt. Damit erfassten sie alle Proteine, die…

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Epigenetik

'Stopp-Schalter' für therapieresistenten Prostatakrebs

Forscher des Universitätsklinikums Freiburg und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg haben eine neue Möglichkeit entdeckt, um das Wachstum von Prostatakrebszellen zu blockieren, bei denen bislang etablierte Therapien nicht mehr wirken. Die Freiburger Forscher entschlüsselten die Struktur und den Wirkmechanismus des Enzyms KMT9, das zur Gruppe der Histon-Methyltransferasen gehört. Diese…

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Symposium

Tierversuche: Wissenschaft wagt sich aus der Deckung

Tierversuche in der Forschung werden in der Öffentlichkeit kontrovers und emotional diskutiert - die Wissenschaft selbst geht bei dem Thema weitestgehend in Deckung. Mit dem Symposium "Tierexperimentelle Forschung: Quo vadis?" am 6. Juni wollte das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) dieser Debatte Raum schaffen.

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Wichtiges Protein

Wie Chaperone die Krebsabwehr in Gang halten

Über Leben und Tod einer Zelle entscheidet das Anti-Tumor-Protein p53: Erkennt es Schäden im Erbgut, treibt es die Zelle in den Selbstmord. Eine neue Forschungsarbeit an der Technischen Universität München (TUM) zeigt, dass diese körpereigene Krebsabwehr nur funktioniert, wenn bestimmte Proteine, die Chaperone, dies zulassen. Eine Krebstherapie ohne Nebenwirkungen, die gezielt nur…

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Pilotstudie

Gelenkkapsel-Tumor mit Medikamenten bekämpfen

Der Tenosynoviale Riesenzelltumor, kurz TGCT, ist ein Tumor, der die Gelenkkapsel meist großer Gelenke befällt. In seiner knotigen Form ist dieser meist ein Zufallsbefund, der chirurgisch heilbar ist. Problematisch sind die diffus-wachsenden Tumoren, bei denen trotz Operation Rückfälle häufig sind. Diese führen im Extremfall zu einer Zerstörung des Gelenkes. Bislang gab es keine…

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Photoradiomarkierung

Brustkrebs-Antikörper im Handumdrehen radioaktiv markieren

Radioaktive Antikörper werden in der Nuklearmedizin als Substanzen für die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) verwendet. Dieses bildgebende Verfahren verbessert die Krebsdiagnose und hilft, Chemotherapien zu überwachen. Radioaktiv markierte Antikörper werden auch für die Krebsbehandlung entwickelt – Radioimmuntherapie genannt. Die Antikörper spüren im Körper gezielt die Tumorzellen…

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CRISPR/Cas9

Genschere könnte Immuntherapie-Probleme lösen

Die Idee, eigene Immunzellen genetisch zu verändern und sie gegen Infektionen und Tumore einzusetzen, besteht schon seit den 80er Jahren. Aber noch heute sind veränderte T-Zellen nicht so effektiv wie natürliche T-Zellen und werden klinisch nur mit begrenztem Erfolg eingesetzt. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) hat nun T-Zellen mit der neuen Genschere CRISPR hergestellt, die…

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Was steckt dahinter?

Leukämie: Rückfälle nach Immuntherapie

Welche genetischen Veränderungen dazu führen, dass es bei der Knochenmarkstransplantation zu Rückfällen kommt, weil Effektorzellen versagen, hat eine internationale Forschergruppe unter Mitwirkung von Wissenschaftlern der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Universitätsklinikums (UK) Essen herausgefunden. Ihr Bericht erschien jetzt in der renommierten…

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Gliom

Auf der Suche nach neuen MRT-Kontrasten

Die MRT ist heutzutage eine unverzichtbare Methode, um Krankheiten zu diagnostizieren und Therapieverläufe zu überwachen. Durch die Diskussionen um Ablagerungen von Gadolinium im Gehirn hat die Suche nach Alternativen nochmals an Bedeutung gewonnen. Einer der daran forscht, ist Dr. Daniel Paech vom Deutschen Krebsforschungszentrum. Im Gespräch berichtet er über potenzielle Lösungen,…

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Biomarker Wnt

Darmkrebs: Unterschiedliche Signalwege bringen Zellen auf die falsche Bahn

Signalmoleküle der Wnt-Familie gehören zu den wichtigsten Botenstoffen, damit sich unsere stark beanspruchte Darmschleimhaut fortwährend erneuern kann. Gleichzeitig ist ein „Zuviel" an Wnt ein häufiger Auslöser für Darmkrebs. Wnt gilt deshalb als wichtiger Biomarker und therapeutischer Angriffspunkt. Welche zelluläre Antwort durch Wnt ausgelöst wird, kann dabei einen günstigen…

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Tumorforschung

Liquid Biopsy als Frühwarnsystem bei Prostatakrebs

Liquid Biopsy (Flüssigbiopsie) könnte sich bei Patienten mit hoch aggressiven Prostatakarzinomen als Frühwarnsystem für eine Ausbreitung der Tumorzellen über die Blutbahn eignen. Diesem Ansatz ist derzeit ein Team des Instituts für Tumorbiologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) auf der Spur. Unter der Leitung des Institutsdirektors Prof. Dr. Klaus Pantel untersuchen…

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Prozessoptimierung

Das LEAN-Konzept in der digitalen Pathologie

Im Frühjahr 2011 wurde im Institut für Pathologie der Universität Bern, Schweiz, unter Federführung des Leiters des Instituts, Prof. Dr. Aurel Perren, ein LEAN-Konzept in der Pathologie eingeführt, eines der ersten überhaupt in Europa. Nach einem LEAN-Audit 2014, bei dem das Institut sehr gut abgeschnitten hatte, sind inzwischen fünf Jahre vergangen. Diese Zeit wurde genutzt, um viel…

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Gewebeanalyse

KI hält Einzug in die Pathologie

Forscher an der Universitätsmedizin Mainz entwicklen derzeit eine spezielle Softwareplattform, mit der sich schnell und präzise entscheiden lässt, ob Gewebe Tumorzellen enthält oder nicht. Das BMBF fördert dieses Projekt mit knapp einer halben Millionen Euro über einen Zeitraum von zwei Jahren. Gibt es Anhaltspunkte für tumorverdächtige Gewebeareale im Körper eines Patienten? Liegt ein…

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Nuklearmedizin

Dr. Peter Kletting von der DGN prämiert

Für seine Leistungen auf dem Gebiet der nuklearmedizinischen Therapie hat Dr. biol. hum. Peter Kletting, Mitarbeiter in der Klinik für Nuklearmedizin/Medizinische Strahlenphysik des Universitätsklinikums Ulm den diesjährigen Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) erhalten. Die Auszeichnung ist mit 3.000 Euro dotiert. Mit dem Preis der Fachgesellschaft sollen…

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Neue Therapiemöglichkeiten

Brustkrebs genauer entschlüsseln

Forschende der Universität Zürich und von IBM Research haben die unterschiedliche Zusammensetzung aus Krebs- und Immunzellen von über hundert Brusttumoren erforscht. Ihre Erkenntnis: Aggressive Tumore werden häufig von einer einzigen Tumorzellart dominiert. Sind dazu noch bestimmte Immunzellen vorhanden, könnte bei einer spezifischen Gruppe von Brustkrebspatientinnen eine Immuntherapie…

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Maligne Melanome

Neue Testsysteme für immunonkologische Therapien

Innovative immunonkologische Therapien vor dem Einsatz im Mensch noch effizienter in neuen Zellmodellen testen – das ist das Ziel eines Forschungsverbundprojekts. Bei Erfolg könnten durch die Arbeit von Experten des Uniklinikums Würzburg, der Uni Würzburg sowie des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung (ISC) zudem Tierversuche reduziert werden. Das Forschungsprojekt…

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Glioblastom

Forscher entschlüsseln, wie sich Hirntumoren entwickeln

Nur drei verschiedene Erbgutveränderungen treiben die frühe Entwicklung bösartiger Glioblastome an, fanden Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum in einer aktuellen Untersuchung. Bei allen untersuchten Tumoren lag mindestens einer dieser drei Krebstreiber vor. Doch erst eine Aktivierung der Telomerase sorgt schließlich für rasantes Größenwachstum. Bis zu sieben Jahre…

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Genetische Reprogrammierung

Immunzellen enthemmen, um Tumorzellen zu täuschen

Das Team um die Ärzte Privat-Dozent Dr. Sebastian Kobold und Professor Dr. Stefan Endres am Klinikum der Universität München arbeitet an der Entwicklung von Immuntherapien zur Behandlung von Tumorerkrankungen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Strategien, die Immunzellen effektiver gegen Tumorzellen einzusetzen. Es gelang Kobold und Endres einen Ansatz zu entwickeln und in präklinischen…

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Zellulärer Escortservice

Die Rolle von Immunzellen bei der Bildung von Metastasen

Um Metastasen bilden zu können, nutzen Krebszellen einen bestimmten Immunzell-Typ, die sogenannten Neutrophile. Eine Forschungsgruppe aus Basel hat die Mechanismen dieser Zusammenarbeit entschlüsselt und zeigt Strategien zu ihrer Blockierung auf. Die Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse jetzt im Fachblatt "Nature". Ein besseres Verständnis der vielfältigen Kooperationen…

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Brustkrebs

Medikament gegen Metastasenbildung entdeckt

Die größte Gefahr bei Brustkrebs sind Metastasen. Sie verbreiten die Krebszellen im ganzen Körper. Forschende der Universität und des Universitätsspitals Basel haben nun einen Wirkstoff entdeckt, der die Bildung von Metastasen unterdrückt. In der Fachzeitschrift "Cell" berichten die Molekularbiologen, Bioinformatiker und Kliniker über ihren interdisziplinären Ansatz. Die…

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Sulfavant

Impfstoff auf Pflanzenbasis tötet Krebs

Das Mittel Sulfavant eignet sich hervorragend zur Bekämpfung bösartiger Neoplasien wie Hautkrebs, wie das zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörende Istituto di Chimica Biomoleculare herausgefunden hat. Gewonnen wird das bereits patentrechtlich geschützte Präparat aus Mikroalgen und terrestrischen Pflanzen. Es regt die dendritischen Zellen an, die die vorderste Verteidigungslinie des…

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Tumorforschung

Mikrolochchip: Einzelne Zellen auf dem Präsentierteller

Je mehr Tumorzellen sich im Blut auf Wanderschaft befinden, desto größer die Gefahr einer Metastasenbildung. Im Blut zirkulierende Tumorzellen sind ein wichtiger Indikator dafür, ob und wie eine Therapie wirkt. Fraunhofer-Forscher haben jetzt einen Mikrolochchip entwickelt, der eine zuverlässige Identifizierung und Charakterisierung der Zellen ermöglicht – und das innerhalb von nur wenigen…

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Hirntumoren

Typische Mutation in Krebszellen legt das Immunsystem lahm

Der Austausch eines einzelnen Aminosäurebausteins in einem Stoffwechselenzym kann nicht nur den Grundstein für eine Krebserkrankung legen. Er kann auch das Immunsystem aushebeln. Damit blockiert er die körpereigene Abwehr im Kampf gegen das veränderte Molekül und vereitelt gleichzeitig Immuntherapien von Hirntumoren. Diese Erkenntnis eröffnet nicht nur neue Einblicke in die Krebsentstehung…

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Tumorforschung

Nierenkrebs: Welche Rolle spielt das Erbgut?

Nierentumoren liegen in Deutschland an sechster Stelle der Krebsneuerkrankungen bei Männern, an elfter Stelle bei Frauen. Die Tumorart ist vor allem im fortgeschrittenen Stadium durch eine hohe Sterblichkeit und nur sehr begrenzte Therapiemöglichkeiten gekennzeichnet. Die genauen Mechanismen, wie Nierentumoren entstehen und voranschreiten, sind bisher nur unzureichend geklärt. Wissenschaftler…

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Hybridbildgebung

PET/MR: Der Mehrwert wird langsam sichtbar

Noch immer werden für das PET/MR die großen oder optimalen Indikationen diskutiert. Bei komplexen onkologischen Fragestellungen wird allerdings künftig kein Weg an dieser Hybrid-Modalität verbeigehen, ist Prof. Dr. Konstantin Nikolaou überzeugt. Die Entwicklung von PET/MR scheint auf der Stelle zu treten. Während etwa die PET/CT für verschiedene Indikationen einen etablierten Platz in der…

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Leukämie

Der Heilung von Blutkrebs auf der Spur

Am Berner Inselspital läuft die erste klinische Studie für eine neue Immuntherapie gegen Leukämie an. Im Labor entdeckte Antikörper sollen das Wachstum der Tumorzellen hemmen.

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Photoakustik

Neues Verfahren zeigt 3D-Bilder von Krebszellen im Körper

Tumorzellen zum Leuchten bringen: Medizinphysiker der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich detailreiche dreidimensionale Bilder vom Körperinneren erzeugen lassen. Das kann zum Beispiel dabei helfen, die Entwicklung von Krebszellen im Körper genauer zu untersuchen. Ihre Entwicklung stellt die Forschergruppe in der Fachzeitschrift…

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Brustkrebs

Bildung von Knochenmetastasen mit Biomarkern früher erkennbar

Knochen- und Krebsspezialisten aus Essen und Dresden haben im Rahmen einer Studie zwei Biomarker des Knochenstoffwechsels identifiziert, mit denen sich der Verlauf einer Brustkrebserkrankung über einen Zehnjahreszeitraum besser vorhersagen lässt. Das aus Medizinern des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden und des Universitätsklinikums Essen bestehende Team erhofft sich davon eine…

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Krebsforschung

Körpereigener Tumorblocker entdeckt

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz haben einen neuen Faktor der körpereigenen Immunabwehr identifiziert: MYPOP – ein bislang wenig bekanntes Protein. MYPOP unterdrückt die Bildung neuer viraler Bausteine und wirkt als Tumorsuppressor. Es verhindert die Teilung der Tumorzelle und tötet Krebszellen ab. Dies stellten die Mainzer Forscher im Rahmen von Untersuchungen zur Infektion…

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Neues Verfahren

Glykane als Biomarker für Krebs?

Glykosylierte Proteine sind an der Oberfläche von Tumorzellen besonders prominent, unter anderem solche mit Sialinsäure als Zuckeranteil. Sie könnten sich daher als Tumormarker eignen. In der Zeitschrift Angewandte Chemie beschreiben amerikanische Wissenschaftler jetzt ein bioorthogonales Markierungsverfahren für den Nachweis von sialysierten Glykoproteinen direkt im Tumorgewebe.

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Nanomedizinisches Therapiekonzept

Die Anti-Tumor-Synergie

Biokompatible Nano-Kapseln, beladen mit einer Aminosäure und bestückt mit einem Enzym, vereinen jetzt zwei Anti-Tumor-Strategien zu einem synergistischen Therapiekonzept, von dem sich Forscher eine stärkere Wirkung bei minimierten Nebenwirkungen erhoffen. Das Wirkprinzip: Tumorzellen wird ihr Nährstoff Glucose entzogen, indem er in toxisch wirkendes Stickstoffmonoxid (NO) und…

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Präzisionstherapie

Neues Verfahren zum Nachweis eines Tumormarkers in bösartigen Lymphomen

Neue therapeutische Ansätze in der Krebsforschung haben das Ziel spezifische Überlebenssignale in Tumorzellen auszuschalten. In vielen Fällen reichen die diagnostischen Möglichkeiten nicht aus um vorherzusagen, welche Patienten von so einer zielgerichteten ‚Präzisions‘-Therapie tatsächlich profitieren können. Forscher am Helmholtz Zentrum München entwickelten einen chemischen Sensor…

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Chemotherapie

Lebermetastasen streuen intakte Tumorzellen

Die Größe der durch einen Dickdarmkrebs gebildeten Lebermetastase ist dabei entscheidend für das Risiko, ob von dieser Metastase Tumorzellen in die Blutbahn gestreut werden, welche möglicherweise zu Fernmetastasen in weiteren Organen, wie zum Beispiel der Lunge führen können. Das spricht für eine besonders engmaschige Überwachung nach der Operation und gegebenenfalls eine Chemotherapie…

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Hautkrebs

Merkelzell-Karzinom: Neuer Biomarker entdeckt

Das Merkelzell-Karzinom ist ein seltener, aber sehr aggressiver Hautkrebs, der durch ein Virus oder durch UV-Licht ausgelöst wird. Wissenschaftler des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und dem Universitätsklinikum Essen haben jetzt einen Biomarker entdeckt, mit dem der Therapieerfolg und eventuelle Rückfälle ohne…

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DGHO-Jahrestagung 2018

Krebs: die Innovationswelle rollt

In der Hämatologie und Medizinischen Onkologie gibt es laufend Neues. Die zunehmende Stratifizierung der Krebstherapien stellt jedoch für die klinische Forschung eine große Herausforderung dar. Tumorzellen sind durch Mutationen genetisch veränderte Zellen und müssten daher eigentlich von Immunsystem erkannt und zerstört werden. Doch die Krebszellen schaffen es mit Hilfe diverser molekularer…

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Krebstherapie

Wespengift tötet Tumorzellen ab

Das Gift einer in Brasilien beheimateten Wespe könnte laut einer Studie von Wissenschaftlern der Universidade Estadual Paulista als Waffe im Kampf gegen Krebs eingesetzt werden. Das Gift tötete bei Versuchen im Labor Krebszellen ab, ohne dabei normale Zellen anzugreifen. Laut dem Team um Joao Ruggiero Neto führt der neue Behandlungsansatz mit dem Gift MP1 zur Anbindung an die Tumorzellen und…

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Leber-Chirurgie

Ultraschall-Skalpell zerstört Lebertumoren

Gebündelter Ultraschall kann Tumorzellen effektiv zerstören. Bislang lässt sich diese Methode jedoch nur bei Organen wie Prostata und Gebärmutter anwenden. Auf dem Europäischen Radiologenkongress ECR stellen Fraunhofer-Forscher ein im EU-Projekt TRANS-FUSIMO entwickeltes Verfahren vor, mit dem per fokussiertem Ultraschall auch ein Organ behandelt werden kann, das sich mit der Atmung bewegt…

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Personalisierte Onkologie

„Der Anzug muss sitzen“ – individualisierte Krebstherapien

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) arbeitet intensiv an der Zukunft der Krebsmedizin: Im April und Mai starten mehrere Studien für neue maßgeschneiderte Medikamente gegen Krebs. „Wir wissen heute, dass es hunderte Krebserkrankungen gibt, die sich gegeneinander abgrenzen lassen. Jede dieser Einzelerkrankungen kann sich zudem von Patient zu Patient unterscheiden und…

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Conn-Adenom

PET-Tracer helfen, hormonell bedingten Bluthochdruck zu identifizieren

Bluthochdruck hat nicht immer mit dem Lebensstil zu tun. Bei einem Teil der Hochdruck-Patienten, ist ein Tumor in der Nebenniere dafür verantwortlich, dass die Blutgefäße unter Spannung stehen. Viele von ihnen könnten durch eine Operation dauerhaft geheilt werden. Mithilfe innovativer Bildgebung kann die Behandlung des hormonell bedingten Bluthochdrucks, auch Conn-Syndrom genannt, verbessert…

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Tumortherapie

Protein UBQLN4 beeinflusst DNA-Reparatur

Die Arbeitsgruppe um Univ.-Prof. Dr. Christian Reinhardt, Klinik I für Innere Medizin, hat ein Protein identifiziert, das den Reparaturweg von DNA-Schäden maßgeblich beeinflusst und einen neuen Ansatzpunkt für eine zielgerichtete Tumortherapie ermöglicht.

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Onkologie

So treiben Forscher Krebszellen die Resistenzen aus

Wie Krebszellen sich nach einer Therapie selbst reparieren, haben Forscher unter der Co-Leitung der Universität Bern und des Niederländischen Krebsforschungszentrums (NKI) untersucht. Ihre neuen Erkenntnisse zu den Mechanismen der Krebstherapieresistenz tragen dazu bei, resistente Tumore effizienter zu bekämpfen. Dafür nahmen die Wissenschaftler den Schutzmechanismus der Zellen Stück für…

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Onkologie

Seltene Genveränderungen machen Bauchspeicheldrüsenkrebs angreifbar

Die Entdeckung wachstumsfördernder Genfusionen in Tumoren der Bauchspeicheldrüse eröffnet neue Ansätze für zielgerichtete Therapien – wie Wissenschaftler des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden und des NCT Heidelberg zeigen konnten. Patienten, deren Tumor diese spezielle Veränderung zeigt, können vom Einsatz bestimmter Medikamente profitieren.

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Personalisierte Medizin

Neue Methode zeichnet detaillierte Zell-Karten

Mit einem neuen Verfahren sind Forscher der Universität Zürich dem Aufbau von Zellen und ihren Bestandteilen auf der Spur. Mit dem sogenannten "Iterative Indirect Immunofluorescence Imaging" (4i) können die Wissenschaftler jetzt enorm umfassende Karten der der Organellorganisation unterschiedlicher Zellzustände erstellen. Davon profitiert bereits jetzt die Krebsmedizin – bald…

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Im Urin

Krebsdiagnostik: Pinkeln statt Piksen

Urin ist eine alltägliche Flüssigkeit, der die meisten Menschen wenig Aufmerksamkeit schenken und die sie als eher unangenehm empfinden. Anders geht es einer Gruppe von klinischen Forscherinnen und Forschern der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) und der Litauischen Universität für Gesundheitswissenschaften in Kaunas, die vom…

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Forschung

Charité leitet drei neue EU-Verbundprojekte

Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben die EU-Kommission mit der Qualität ihrer Forschungsvorhaben überzeugt: Im Rahmen des europäischen Forschungs- und Innovationsprogramms „Horizon 2020“ werden jetzt drei Verbundprojekte unter Leitung der Charité gefördert, an sechs weiteren ist die Berliner Universitätsmedizin beteiligt. Sie erhält dafür insgesamt mehr…

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Aggressive Hirntumore

Epigenetische Analyse von Glioblastome ermöglicht gezieltere Behandlung

Glioblastome sind Hirntumore mit verheerender Prognose. Sie werden von vielfältigen Gendefekten ausgelöst, wodurch sie schwer behandelbar werden. Außerdem spielt die Epigenetik eine wesentliche und oft unterschätzte Rolle: Sie beeinflusst das Fortschreiten des Tumors unabhängig von der genetischen DNA-Sequenz. Wissenschaftler zeigen in einer neuen Studie, wie die epigenetische Analyse von…

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Forschung

Brustkrebs: Stress in den Zellen fördert Metastasen

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Heidelberger Institut für Stammzellforschung und experimentelle Medizin (HI-STEM) haben bei Brustkrebs ein zentrales Schalterprotein identifiziert, das bei zellulärem Stress die Metastasierung des Tumors fördert. Der Schalter löst in den Krebszellen ein Stammzell-Programm aus, das die aggressive Ausbreitung begünstigt. Auch…

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Im Fokus

HIFU: Ultraschall heizt Tumoren ein

Hochintensiver fokussierter Ultraschall (HIFU) ist eine vergleichsweise junge Technik, die bei der Therapie von Tumoren allerdings schon vielversprechende Ergebnisse gezeigt hat. PD Dr. Dr. Milka Marinova arbeitet in der Radiologischen Klinik des Universitätsklinikums Bonn mit einem der aktuell zwei in Deutschland installierten HIFU-Systeme. Die Radiologin spricht im Interview über die…

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Micro-RNA entscheidet über Bösartigkeit von Lungenkrebs

Ein kleines RNA-Molekül bestimmt darüber, ob Lungenkrebszellen invasiv wachsen und Metastasen bilden. Wissenschaftler des DKFZ und der Universitätsmedizin Mannheim entdeckten dies an Tumorzellen in der Kulturschale und erkannten darüber hinaus, dass auch bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs gilt: Je weniger der Micro-RNA die Tumorzellen produzieren, desto häufiger kommt es zu…

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Leuchtende Krebszellen weisen Hirnchirurgen den Weg

Bösartige Hirntumoren wachsen fein verästelt und sind daher bei der Operation schlecht von gesundem Hirngewebe zu unterscheiden. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Universität Heidelberg entwickelten eine Färbemethode, die die Tumorzellen während der Operation gelbgrün leuchten lässt.

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Immuntherapie verbessern

Resistente Krebszellen überlisten

Mit der Krebs-Immuntherapie wird das körpereigene Abwehrsystem gegen Tumorzellen aktiviert. Bei vielen Patienten werden die Krebszellen jedoch resistent gegen die Medikamente. Dafür ist ein epigenetisches Kontrollprotein zentral, wie Forschende am Beispiel des Hautkrebses entdeckt haben. Mit einer Blockade dieses Proteins könnten deutlich bessere Therapie-Ergebnisse erzielt werden.

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Strahlentherapie

Neuer 3D Test für Brustkrebsmedikamente

Die Strahlentherapie ist ein wichtiger Teil der Brustkrebsbehandlung. Manchmal bleiben Tumorzellen zurück, denen die Strahlung weniger stark schadet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben nun ein Testsystem entwickelt, welches es erstmals erlaubt, in künstlichem, dreidimensionalem Gewebe zu untersuchen, welche Wirkstoffe Brustkrebszellen gezielt für…

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Diagnostik-Forschung

Zellveränderungen bei Krebs früher erkennen

Voraussetzung für eine schnellere und effektivere Behandlung von Tumorerkrankungen ist die Früherkennung von Zellveränderungen um den Beginn einer Erkrankung zu erkennen. Entsprechende Methoden sind Gewebebiopsien bzw. die sogenannte „Liquid Biopsy“, bei der beispielsweise aus Blut von Patientenproben seltene Tumorzellen isoliert und charakterisiert werden. Hierfür wurden jetzt im Rahmen…

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Nanopartikel

Trojanisches Pferd für Krebszellen

Amorphe Nanopartikel aus Eisen können in Tumorzellen eine tödliche Wirkung entfalten. Wie chinesische Wissenschaftler berichten, setzen Nanopartikel, die aus Eisen in einem glasartig-amorphen, das heißt nicht metallischen Zustand bestehen, im sauren, wasserstoffperoxidreichen Milieu von Krebszellen selektiv reaktive Eisenionen frei. Dies bietet neue Perspektiven für chemodynamische sowie…

Tumor

Gradmesser für Bösartigkeit von Prostatakrebs entdeckt

Ein Protein, das die epigenetischen Merkmale der Tumorzellen beeinflusst, steht in direktem Zusammenhang mit der Bösartigkeit von Prostatakrebs. Dies hat nun ein Team von Wissenschaftlern aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum, der Universität Zürich, dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, der Universität Heidelberg und weiteren Institutionen an über 7700 Tumor-Gewebeproben…

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Tumor

Pankreas-Krebs: Protein CD44 beeinflusst Metastasen

Tumore der Bauchspeicheldrüse zählen wegen ihrer schnellen Metastasierung zu den aggressivsten Krebsarten. Nur drei bis fünf Prozent der Betroffenen haben eine Überlebensrate von fünf Jahren. Eine Forschergruppe des KIT hat nun die Grundlagen für neue therapeutische Ansätze geschaffen. Sie berichten, dass im Labor CD44v6-spezifische Peptide nicht nur die Ausbreitung der Tumorzellen hemmen,…

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Gliome

Warum Hirntumore entarten

Gliome zählen zu den verbreitetsten Hirntumoren. Viele werden nach einer Phase des langsamen Wachstums sehr bösartig. Ein Wissenschaftlerteam um Prof. Murat Günel von der Yale School of Medicine in New Haven (USA), zu dem auch Forscher aus der Neurochirurgie des Universitätsklinikums Bonn gehören, konnte die molekularbiologischen Veränderungen entschlüsseln, die zu dieser gefährlichen…

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Screening

Häufiger aggressive Tumorvorstufen bei Älteren

Seit Einführung der qualitätsgesicherten und flächendeckenden Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland durch digitales Mammographie-Screening werden etwa doppelt so viele Tumorvorstufen – „ductale Carcinomata in situ“ (DCIS) – wie zuvor entdeckt. In diesem Stadium sind die Tumorzellen auf die Milchgänge der weiblichen Brust beschränkt und haben die Basalmembran noch nicht…

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Meyenburg-Preis 2015

Wie das Immunsystem Krebs von normalen Zellen unterscheidet

Der mit 50.000 Euro dotierte Meyenburg-Preis 2015 geht an den Immunologen Ton Schumacher vom Netherlands Cancer Institute in Amsterdam. Er erhält die Auszeichnung für seine herausragenden Arbeiten zur Immunabwehr von Krebs. Schumacher konnte in wegweisenden Studien elegant zeigen, dass eine erfolgreiche Krebs-Immunabwehr von veränderten Proteinstrukturen abhängt, die durch Erbgut-Mutationen…

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Bauchspeicheldrüse

Pankreaskrebs: Enzym macht Tumoren resistent

Forscher im DKFZ und im Stammzellinstitut HI-STEM in Heidelberg entdeckten, warum manche Tumoren der Bauchspeicheldrüse so resistent gegen die Behandlung sind. Es zeigte sich, dass die Tumorzellen größere Mengen eines Enzyms produzieren, das viele Medikamente abbaut und das eigentlich in der Leber vorkommt. Blockierten die Forscher das Enzym, waren die Krebszellen wieder empfindlich gegenüber…

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Krebsforschung

Metastasen: die tödlichen Töchter

90 Prozent aller Krebstodesfälle gehen auf das Konto von Metastasen, wie Mediziner die Absiedlungen bösartiger Tumoren nennen. Hat sich der Krebs erst im Körper verbreitet, ist er in der Regel nicht mehr heilbar. Zum Weltkrebstag am 4. Februar informieren Experten aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum, wie es zu dieser Ausbreitung kommt: Tumorzellen zweckentfremden Blutbahnen, sabotieren…

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Effizientere Chemotherapie

Stress im Sarkom: Neue Ansätze für Krebstherapie

Angiosarkome sind seltene bösartige Gefäßtumore mit einem aggressiven Verlauf. Derzeit stehen als Behandlungsmöglichkeiten neben der chirurgischen Entfernung noch Strahlen- und Chemotherapie zur Verfügung. Jedoch sprechen bösartige Gefäßtumore bislang meist nur schlecht auf solche Therapien an. Ein Team von Krebsforschern der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat einen grundlegend…

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Zirkulierende Tumorzellen

Krebszellen mit "Nase" begünstigen Metastasen

Nicht allein die Anzahl der wandernden Krebszellen entscheidet über das Metastasierungsrisiko, sondern vor allem ihre Eigenschaften, wie Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums jetzt veröffentlichen. Sie haben erstmals beobachtet: Damit im Blut zirkulierende Krebszellen an einer anderen Stelle im Körper wieder ins Gewebe eindringen und sich dort ansiedeln können, müssen sie…

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Innovation mit BiTEs

Immuntherapie aus der Krebszelle

Therapieansätze, die sich die Körperabwehr zu Nutze machen, gewinnen in der Krebsbehandlung zunehmend an Bedeutung. Zu diesen neuen Verfahren gehören auch bispezifische Antikörperfragmente, sogenannte "BiTEs". Sie verbinden T-Zellen mit den Tumorzellen und können dadurch den programmierten Zelltod der Krebszelle auslösen. BiTEs sind bislang nur bei wenigen Blutkrebsarten…

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Gen-Verdopplung

Das macht den Bauchspeicheldrüsenkrebs so aggressiv

Bauchspeicheldrüsenkrebs zählt zu den Krebserkrankungen mit der weltweit höchsten Sterblichkeit. Genetische Veränderungen, mit denen sich die besondere Aggressivität und frühe Metastasierung dieser Krebsform erklären ließe, konnten bisher allerdings nicht gefunden werden. Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) und des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) zeigt jetzt,…

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Chemotherapie

Wie «Schläferzellen» in Krebstumoren zerstört werden können

Trotz erfolgreicher Chemotherapie wachsen in vielen metastasierten Krebsarten verstreute Tumore wieder zurück. Wie ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität Bern nun herausgefunden hat, liegt das an vereinzelten Krebszellen, welche wegen einer Ruhephase die Chemotherapie überleben. Wenn diese «Schläferzellen» jedoch spezifische Defekte aufweisen, können sie vernichtet werden.…

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„Totgeschossen und vergiftet“

Innovative Verfahren zur Behandlung von Leberkrebs sind dringend erforderlich, denn bei dem hochgradig malignen hepatozellulären Karzinom (HCC) ist die Prognose auch nach der Tumorresektion sehr schlecht. Auch Lebertransplantationen sind leider nur bedingt erfolgreich, da bei der Entnahme häufig Tumorzellen im Körper verbleiben, die zur Bildung von neuen Karzinomen führen können.

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Ausbreitung von Abwehrzellen

Immun-Schalter umlegen, Tumorentwicklung stoppen

Das menschliche Immunsystem besteht aus Millionen von einzelnen Zellen, die täglich im Knochenmark aus Vorläuferzellen produziert werden. Während ihrer Entwicklung expandieren die Immunzellen und differenzieren sich dann zu reifen Lymphozyten – Abwehrzellen, die Fremdstoffe erkennen und beseitigen. Abwechselnde Phasen zwischen Vermehrung und Differenzierung gibt es auch bei der Reifung der…

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Zweistufige Therapie

Maßgeschneiderte Strategie gegen Glioblastome

Bei Glioblastomen handelt es sich um unheilbare, bösartige Hirntumore. Meistens überleben die Betroffenen nur wenige Monate. Jeder Tumor ist dabei auffallend verschiedenartig, weshalb sie sich nur schwer behandeln lassen. Forscher der Universität Bonn haben nun eine vollkommen neue Methode entwickelt, die zu maßgeschneiderten zweistufigen Therapien führen soll. An Tumorproben eines Patienten…

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Photothermische Tumortherapie

Infrarotlicht könnte Tumoren kräftig einheizen

Nanostäbchen aus Bismutsulfid lassen Tumorzellen den Hitzetod sterben, wenn sie mit nahem Infrarot-Licht (NIR) bestrahlt werden. Chinesische Wissenschaftler machen diese Waffen jetzt noch leistungsstärker, indem sie die Defektstruktur des Kristallgitters durch winzige Goldpünktchen umgestalteten. Wie sie in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten, könnte dies ein Ausgangspunkt für eine…

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Erwärmen und bestrahlen

Neues Verfahren soll Tumore gezielter bekämpfen

Durch die Kombination von Strahlentherapie und fokussiertem Ultraschall wollen Forscher Tumorerkrankungen in Zukunft effektiver behandeln. Am 1. Oktober 2016 startete dazu das Kooperationsprojekt SONO-RAY des Innovationszentrums für computerassistierte Chirurgie (ICCAS) der Universität Leipzig und des OncoRay - Nationales Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie in Dresden. Das Projekt…

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Wird Krebs zur chronischen Erkrankung?

Molekulare Medikamente gegen Krebs setzen genau am Bedarf der Tumorzellen an und hindern die Geschwulst damit am Wachsen. Ein Wirkstoff gegen Blutkrebs etwa kontrolliert auf diese Weise bei mehr als 80 Prozent der Patienten für mehr als zehn Jahre den Tumor. Wenn diese Entwicklung anhält, könnten einige Krebserkrankungen bald zu den chronischen Krankheiten zählen – ähnlich wie etwa…

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3D Krebsforschung

Die Vielfalt des Tumors in 3D

Jeder Tumor erhält bei seiner Entstehung ein spezifisches genetisches Profil, das sich für die personalisierte Krebstherapie nutzen lässt. Doch selbst innerhalb ein und desselben Tumors entwickeln sich Regionen mit unterschiedlicher genetischer Ausstattung. Mit Hilfe eines dreidimensionalen Tumormodells konnten Wissenschaftler im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK)…

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Onkologie

Wie Blutgefäßzellen die Ausbreitung von Brustkrebs fördern

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum haben gemeinsam mit Londoner Kollegen entdeckt, dass das Protein Endosialin eine Schlüsselrolle bei der Metastasierung von Brustkrebs spielt. Produzieren bestimmte Zellen der Blutgefäßwand viel Endosialin, so können Brustkrebszellen leichter in die Blutbahn eindringen und sich so im Körper ausbreiten. Die Forscher sehen in Endosialin…

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Krebsforschung

Krebsdiagnose aus dem Blut – Fakt oder Fiktion?

Kann eine einfache Blutprobe die invasive Entnahme von Tumorgewebe ersetzen? Können wenige Milliliter Blut sogar Mammographie und Darmspiegelung überflüssig machen? Was ist dran am Krebstest aus dem Blut, der Liquid Biopsy? Anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar informieren Experten aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) über den aktuellen Stand der Forschung: Was ist heute…

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T-Zellen und Medikation gegen AML

Erfolgreiche Kombinations-Therapie bei aggressiver Leukämie

Forscher des Universitätsklinikums Freiburg haben eine neue, sehr wirksame Therapie für die häufigste Leukämie bei Erwachsenen gefunden, die Akut Myeloische Leukämie (AML). Bei etwa jedem achten AML-Patienten lässt sich der Krebs weder mit Chemotherapie noch mit einer Stammzelltransplantation langfristig zurückdrängen. Die Freiburger Forscher zeigten nun, dass diese Patienten von einer…

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Genregulation

Schalter in Zelle unterstützt Umprogrammierung der Genexpression

Biochemiker der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg haben eine wegweisende Entdeckung gemacht, die eine bislang kaum erforschte Ebene der Genregulation in den Fokus rückt. Das Forscherteam um Prof. Georg Stoecklin entdeckte einen Schalter, über den die Zelle quasi die gesamte Boten-RNA (mRNA) innerhalb kürzester Zeit eliminieren kann. mRNAs sind die Abschriften von…

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Krebsbekämpfung

Impfstoff gegen argentinisches Fieber bekämpft auch Tumore

Ein Impfstoff, der Tumore bekämpft – dieser Vision sind Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) nun ein Stück nähergekommen. Mithilfe eines in Argentinien verwendeten Impfstoffs (Candid#1) konnten sie in Krebsmodellen zeigen, dass stimulierte Immunzellen Krebszellen abtöten…

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Tumortherapiefelder

Eine neue Therapie gegen das Glioblastom

In der Behandlung des Glioblastoms haben sich in den letzten Jahren wenige therapeutische Neuerungen ergeben. Einen wichtigen neuartigen Ansatz stellt die Verwendung von Tumortherapiefelder (TTFields) in Kombination mit dem alkalisierenden Zytostatikum Temozolomid dar, erläutert Dr. Andreas Hottinger, MD-PhD, vom Centre Hospitalier Universitaire Vaudois Lausanne.

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Ökonomisierung

DGHO Frühjahrstagung 2017: Wann ist wirtschaftlicher Druck sinnvoll?

Können Ärztinnen und Ärzte im Behandlungsalltag stets ausschließlich entlang medizinischer Maximen agieren und entsprechend dem Patientenwohl entscheiden? Inwieweit wird die ärztliche Entscheidung von ökonomischen Faktoren beeinflusst? Diese Fragen werden unter dem Schlagwort „Ökonomisierung der Medizin“ zunehmend intensiv und emotional diskutiert. Dabei wird unter Ökonomisierung in…

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Tumorforschung

Nano-Gold trickst Blut-Hirn-Schranke aus

Forscher der Dänischen Technischen Universität haben einen Weg gefunden, die Blut-Hirn-Schranke zu durchbrechen, die das Gehirn vor Schadstoffen schützt, aber auch keine Medikamente durchlässt. Dazu setzen die Experten speziell beschichtete Goldpartikel ein, die sich trickreich den Weg ins menschliche Denkorgan bahnen. Sie könnten Präparate transportieren, die beispielsweise Tumore…

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Acetylcystein

"Blitzableiter" schützt Zellen vor oxidativen Schäden

Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum konnten aufklären, wie der als Hustenlöser bekannte Wirkstoff Acetylcystein Zellen vor oxidativen Belastungen schützen kann: Die Substanz wird in der Zelle rasch in sogenannte Persulfide umgewandelt. Persulfide entfalten ihre zellschützende Wirkung, indem sie die Oxidation mit hoher Effizienz auf sich lenken, ähnlich wie ein Blitzableiter.…

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Zyklische Depsipeptide

Wirkstoff gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs?

Als Naturstoffe mit einem breiten Wirkspektrum gegen Krebs sind zyklische Depsipeptide hochinteressant. Ihre komplexe Struktur verhinderte bislang ihre weitergehende Untersuchung. Chinesische Wissenschaftler haben jetzt eine dieser Verbindungen erstmals synthetisiert. Den Syntheseweg und erste Testergebnisse beschreiben sie in der Fachzeitschrift Angewandte Chemie. Die Substanz ist hochaktiv…

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Muster im Blutserum

Brustkrebs: Neuer Marker schafft frühere Diagnose

Ein neuer Marker ermöglicht die Diagnose von Brustkrebs bis zu einem Jahr früher als bestehende Verfahren. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher in einer neuen Studie unter der Leitung des University College London. Mit EFC#93 weist eine Region der DNA bei Brustkrebs-Proben abweichende Methylierungsmuster auf. Wesentlich dabei ist, dass diese Muster im Blutserum vorhanden sind, bevor der Krebs in…

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Tierische Unterstützung

Hunde helfen bei der Erforschung von Brustkrebs

Krebs der Milchdrüse bei Hündinnen ist Brustkrebs von Menschen sehr ähnlich. Daher kommen Behandlungsmethoden aus der Humanmedizin oft auch bei Hunden zum Einsatz. Umgekehrt können wissenschaftliche Erkenntnisse, die bei Hündinnen mit Mammatumoren gewonnen werden, auch für die Humanmedizin wichtig sein. Forschende der Universität Zürich konnten zeigen, wie sehr sich diese Tumoren von Hund…

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Gewebeanalyse

Mikroskop im Kugelschreiberformat hilft bei der Krebsdiagnose

Eine kompakte, faseroptische Sonde gibt Einblick in die molekulare Struktur von biologischem Gewebe – schnell und ohne spezielle Färbetechniken. Ein Wissenschaftler-Team des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena erforschte und entwickelte in Zusammenarbeit mit der Firma Grintech die neue Fasersonde, welche mehrere…

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Carolacton

Natürliches Antibiotikum mit Potenzial als Krebsmedikament

Der Naturstoff Carolacton wird von im Boden lebenden Mikroorganismen gebildet und hat antibiotische Eigenschaften. Forscher am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) und am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) fanden jetzt heraus, dass der bakterielle Wirkstoff ein Schlüsselenzym des Folsäurestoffwechsels hemmt. Dieser Stoffwechselweg kommt in den meisten…

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Genveränderungen

Mutationen beeinflussen das Therapieansprechen bei Blutkrebs

Nicht alle Patienten sprechen auf medikamentöse Krebstherapien gleichermaßen gut an. Wissenschaftler vom European Molecular Biology Laboratory (EMBL), Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), Universitätsklinikum Heidelberg und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) haben nun zusammen mit internationalen Kollegen in einer großen Studie untersucht, welche Mechanismen dem…

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Pflanzlicher Helfer

Myrte schaltet „Anstandsdame“ in Krebszellen aus

Die „Gemeine Myrte“ gilt als eher unscheinbares Gewächs, das vor allem im Mittelmeerraum weit verbreitet ist. In der Antike kam sie bei der Verehrung der Göttin Aphrodite zum Einsatz, heute wird sie als Gewürz sowie in der Likörherstellung verwendet. Nach und nach jedoch enthüllen Wissenschaftler, was noch alles in der buschigen Pflanze steckt.

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Makrophagen

Hefe-Köder löst Alarm gegen Krebszellen aus

Pharmazeuten und Molekularbiologen der Universität des Saarlandes ist es gelungen, Immunzellen, so genannte Makrophagen, dazu zu bringen, dass sie Alarm schlagen und die körpereigene Abwehr auf Krebszellen-Jagd schicken. Dabei benutzen die Forscher um Professor Alexandra K. Kiemer und Dr. Frank Breinig für den Menschen unbedenkliche Hefe als Köder: Sie verstecken in den Hefezellen genetische…

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Präzisionsmedizin

Hype oder Heilsbringer?

Hinter dem Begriff Präzisionsmedizin verbirgt sich nicht nur ein veränderter Ansatz zur Behandlung einer Krankheit. Viel mehr noch geht es um Prävention. „Präzisionsmedizin ist konsequentes Weiterdenken der individualisierten Medizin“, resümiert Uta Knöchel, CIO am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. Report: Cornelia Wels-Maug

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Schlaganfallrisiko

microRNA senkt das Schlaganfallrisiko

Das Molekül microRNA-210 stabilisiert Ablagerungen in der Halsschlagader und kann so verhindern, dass sie einreißen und sich gefährliche Blutgerinnsel bilden. Das haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Prof. Lars Mägdefessel, Professor für Vaskuläre Biologie an der Technischen Universität München (TUM) und Nachwuchsgruppenleiter im Deutschen Zentrum für…

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Tumore infiltriert

Immunzellen sagen Heilungschancen bei Brustkrebs voraus

Wenn Immunzellen in den Tumor eindringen, gilt dies gemeinhin als gutes Zeichen, weil die körpereigene Abwehr gegen den Krebs vorzugehen scheint. Bei bestimmten Brustkrebsformen entscheiden Immunzellen, sogenannte tumorinfiltrierende Lymphozyten (TILs), über die Überlebenschancen und sagen auch den Nutzen einer Chemotherapie voraus. Das zeigt die bisher größte Metastudie zum TIL-Gehalt von…

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Moderne Diagnostik

„Einsatz neuer Krebsmedikamente: Die Biologie entscheidet“

Lange galt der Ursprungsort einer Krebserkrankung als entscheidend für die medikamentöse Behandlung. Diese Regel gilt nicht mehr. Sowohl bei den Arzneimitteln als auch bei der Immuntherapie richtet sich der Einsatz nach biologischen Kriterien. Dasselbe Immuntherapeutikum kann bei Lungen- und Nierenkrebs wirken, dasselbe gezielte Arzneimittel bei einer Leukämie und beim Melanom. Die…

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Krebsforschung

Substanz blockt krebsspezifische Mutation bei Leukämie und Hirntumoren

Der Austausch eines einzigen Aminosäure-Bausteins in einem Stoffwechselenzym kann Ursache für verschiedene Arten von Krebs sein. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg konnten in Zusammenarbeit mit der Firma Bayer nun einen Wirkstoffkandidaten entwickeln, der spezifisch das veränderte Enzym blockieren soll. Erste präklinische Studien…

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"Silent Killer"

Pankreaskarzinom: Neue Diagnose- und Therapieansätze

Noch vor zehn Jahren trat das Pankreaskarzinom (Bauchspeicheldrüsenkrebs) eher selten auf. Seither steigt die Anzahl der Krankheitsfälle stetig: Bis 2030 wird diese Krebsart die dritthäufigste Tumorerkrankung sein. Eine alarmierende Prognose, denn es handelt sich dabei um den Tumor mit der höchsten Sterblichkeitsrate. Prof. Dr. Margot Zöller, Leiterin der Arbeitsgruppe Tumorzellbiologie am…

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Liquid Biopsy

Krebsspuren im Blut spiegeln Therapieerfolg

Die Liquid Biopsy (flüssige Biopsie) ist möglicherweise eine vielversprechende Methode zur frühen Therapiekontrolle bei Lungenkrebspatienten. Dies zeigen die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Kooperation zwischen dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) und der Thoraxklinik Heidelberg. Die Forscher verknüpften die Befunde der Liquid…

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Onkologie

Schizophrenie-Medikament bremst Bauchspeicheldrüsenkrebs

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum fanden heraus, dass ein Rezeptor für den Neurotransmitter Dopamin Wachstum und Ausbreitung des gefährlichen Bauchspeicheldrüsenkrebs fördert. Medikamente gegen Schizophrenie, die die Funktion dieses Rezeptors blockieren, verlangsamten in Mäusen das Tumorwachstum und bremsten die Metastasierung.

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Glioblastome

PET/MRT-Kombination sagt Bestrahlungserfolg bei Hirntumoren voraus

Glioblastome, unheilbare Hirntumoren, lassen sich nicht dauerhaft entfernen und auch nach der Behandlung müssen Patienten mit Rückfällen rechnen. Wissenschaftler des Deutschen Krebskonsortium (DKTK) am OncoRay-Zentrum und der Klinik für Strahlentherapie am Universitätsklinikum Dresden haben in Kooperation mit Forschern des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) erstmals in einer…

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Schutzmechanismus

Wie Krebszellen die Immunabwehr austricksen

Wie Krebszellen dem Angriff des Immunsystems entkommen, ergründen derzeit Wissenschaftler der Universität Frankfurt am Main. Im Blickpunkt der Forscher stehen die sogenannten Makrophagen (Fresszellen): Tumoren manipulieren diese so, dass sie das Krebswachstum aktivieren anstatt es zu stoppen. Die umgepolten Makrophagen können sogar die Wirkung einer Chemotherapie beeinträchtigen.

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Krebstherapie

Präzise Protonen: Dresdner verbessern Bestrahlungsverfahren

Wissenschaftlern des Dresdner OncoRay-Zentrums ist es in Kooperation mit ihren Kollegen vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) gelungen, die Qualität der Bestrahlungsplanung für die Protonentherapie auf ein weltweit einmaliges Niveau zu heben. Sie entwickelten ein neuartiges Berechnungsverfahren zur Bestimmung der Reichweite des Protonenstrahls und zeigten dessen Gültigkeit für die…

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Brustkrebs

Den Tumor beim Wachsen beobachten

Die Entwicklungsphasen eines Tumors Schritt für Schritt sichtbar machen, um geeignete Therapien zu finden: Der Freiburger Polymerchemiker Prof. Dr. Prasad Shastri und der pharmazeutische Wissenschaftler Jon Christensen haben zusammen mit dem Freiburger medizinisch-biologischen Forscher Dr. Daniel Vonwil das allmähliche Wachstum und den Aufbau von Brustkrebstumoren in einem lebenden Tier…

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Größe ist nicht alles

Wenn RECIST beim Tumormonitoring nicht mehr ausreicht

Mit Hochdruck arbeitet die Krebsforschung an immer neuen Therapieformen, die noch zielgerichteter in das Tumorgeschehen eingreifen. Die Onkoradiologie ist in diese Behandlungsprozesse immer stärker eingebunden, denn man ist bei dieser Form der personalisierten Medizin auf möglichst schnelle und zuverlässige Nachweise des Therapie-Ansprechens angewiesen. Doch für die vielfältigen…

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Bildanalyse in der Onkologie

Machine Learning – fast so gut wie das menschliche Auge?

Machine Learning spielt in der computergestützten Diagnostik eine immer größere Rolle und auch Big Data dringt langsam in die onkologische Bildgebung vor. Bis sich diese Trends jedoch in der klinischen Routine niederschlagen, kann es noch eine Weile dauern, meint Julia Schnabel, eine deutsche Wissenschaftlerin, die aktuell in England forscht und bei der letzten Jahrestagung der ESMRMB ihre…

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Mikroarray-Plattform

Krebszellen erkennen bevor sie Metastasen ausbilden

viele Tumore streuen: Dabei wandern einzelne Krebszellen eine Zeitlang mit dem Blutstrom durch den Körper, bevor sie sich in neuem Gewebe einnisten. So können Metastasen entstehen, selbst nachdem der Haupttumor erfolgreich bekämpft wurde. Krebszellen frühzeitig im Blut nachzuweisen, ist schwierig: Auf eine kranke kommen etwa eine Milliarde gesunde Zellen. Forscher des KIT und des…

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Gesundes Gewebe

Strahlentherapie: Protonen und Ionen bieten Kindern Vorteile

Die herkömmliche Bestrahlung von Krebs mit Photonen bringt mit sich, dass auch gesundes Gewebe erreicht wird und dass eventuell viele Jahre später weitere Tumore entstehen können. Protonen- oder Ionenstrahlen mindern diese Effekte und sind deshalb vor allem für die Behandlung von Kindern ein deutlicher Fortschritt. Den aktuellen Stand der Protonen- und Ionentherapie erläutern Experten auf…

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Das PET/MR des kleinen Mannes

Dank Mikrobläschen und Goldnanopartikeln könnte der Ultraschall eines Tages eine wichtige Position innerhalb der molekularen Bildgebung einnehmen und beispielsweise im onkologischen Therapiemonitoring eine echte Alternative zum PET darstellen. Im Rahmen des Forschungsprojektes ForSaTum arbeiten Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der RWTH Aachen derzeit an solchen…

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Auszeichnung

Robert-Koch-Stiftung verkündet Preisträger 2018

Die Robert-Koch-Stiftung verleiht den mit 120.000 Euro dotierten Robert-Koch-Preis 2018 an Professor Jeffrey V. Ravetch von der Rockefeller University in New York, USA. Mit der Auszeichnung werden seine bahnbrechenden Arbeiten zur Analyse der Antikörper-Antwort gewürdigt. Staffan Normark, Professor am Karolinska-Institut in Stockholm, Schweden, erhält die Robert-Koch-Medaille in Gold für sein…

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DKTK

Therapieansatz gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine der aggressivsten und am schwierigsten zu behandelnden Tumorarten. Vor allem bei fortgeschrittenen Tumoren sind neue Konzepte nötig, um die hohe Therapieresistenz dieser Tumore zu durchbrechen. DKTK-Forscher um Prof. Dr. Jens Siveke am Münchner Klinikum Rechts der Isar haben in Zusammenarbeit mit einem Team der Stanford Universität eine neue…

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Fortschritte in der Radiochemotherapie von Mastdarmkrebs

Bei Patienten mit fortgeschrittenem Mastdarmkrebs (Rektumkarzinom) setzen Ärzte vor der Operation des Karzinoms oft eine Radiochemotherapie ein, um den Tumor zu verkleinern. Wie ein deutsches Forscherteam nun herausfand, reagiert der Tumor dabei eher auf eine Wirkstoff-Kombination als auf die bisher übliche Gabe eines einzelnen Medikaments.

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Tumordiagnostik

Molekularer Spion gegen Krebs

Erstmals konnten Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) gemeinsam mit Kollegen der Universität Zürich und der Ruhr-Universität Bochum eine neue Methode für die Tumordiagnose erfolgreich unter realitätsnahen Bedingungen testen. Bei dem Verfahren wird zunächst ein Antikörper als „Spion“ vorausgeschickt, der die erkrankten Zellen aufspürt und an ihnen bindet.…

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Strahlentherapie

Verkürzte Bestrahlung bei Brustkrebs bringt Vorteile für Patientinnen

An Brustkrebs erkranken in Deutschland jedes Jahr etwa 72 000 Frauen. Die Strahlentherapie nach brusterhaltender Operation ist fester Bestandteil der Krebsbehandlung und dauerte bislang sechs bis sieben Wochen. Neue technische Entwicklungen ermöglichen es jetzt, die Zahl der Bestrahlungen zu verringern und auf etwa drei Wochen zu verkürzen. In Lübeck und Kiel startet dazu die größte…

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MR & Leber

Dem "Cancer of unknown primary" auf der Spur

Neuroendokrine Tumoren des Magen-Darm-Trakts und der Bauchspeicheldrüse treten mit einer Inzidenz von 1 bis 2 pro 100.000 Einwohner in Deutschland auf. Die Klassifikation als gastroenteropankreatischer neuroendokriner Tumor (GEP-NET) erfolgt nach der jüngsten WHO-Klassifikation von 2010. Mit PD Dr. Wieland Sommer, Arzt am Institut für Klinische Radiologie des Klinikums der Universität…

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Mammographie ergänzen

Brustkrebs: Bluttest soll Früherkennung verbessern

Tumore in der Brust könnten vielleicht bald früher, zuverlässiger und schonender erkannt werden als bisher – mit nur wenigen Blutstropfen. Wissenschaftler aus Aachen arbeiten derzeit an einem Test, der zukünftig die Mammographie ergänzen und die Brustkrebs-Früherkennung verbessern könnte. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Aachener Projekt mit rund 335.000 Euro.

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Harald zur Hausen erhält Bioscience Innovation Award 2010

Der langjährige Stiftungsvorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums, Professor Dr. Dr. hc mult. Harald zur Hausen, erhält am Donnerstag, 21. Oktober 2010, in London den diesjährigen Bioscience Innovation Award des britischen Wirtschaftsmagazins "The Economist". In der Kategorie "Bioscience" werden herausragende Innovationen auf den Gebieten Pharmazie und Biotechnologie…

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MR/PET: Erste klinischen Studien auf dem DRK

Two in one‘ – das ist einer der Mega-Trends in der bildgebenden Medizin: zwei Geräte in einem. Jüngstes und Aufsehen erregendes Beispiel ist die Kombination von MRT und PET zu einem Gerät: der MR/PET. Die Zusammenführung beider Verfahren ist alles andere als einfach und bereitet Radiologen und Medizintechnikern seit Jahren Kopfzerbrechen. Doch es gibt Erfolge.

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Auszeichnung

Roche Discovery Oncology Award verliehen

Roche zeichnete in seinem Innovation Center Penzberg bei München vier Nachwuchsforscher mit dem Roche Discovery Oncology Award aus. Im Focus der Ausschreibung stand in diesem Jahr die Rolle der extrazellulären Matrix bei der Entstehung von Krebs. „Die Präsentationen der jungen Forscher waren hervorragend vorbereitet. Beeindruckt hat vor allem die starke interdisziplinäre Kombination von…

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Krebs-Diagnostik im Blut

„Liquid Biopsy schon bald Standard“

Tumordiagnostik anhand von Blutproben ist ein rasant wachsendes Forschungsfeld. Nun veranstaltet das Universitätsklinikum Freiburg am 29. Oktober 2015 von 8:30 Uhr bis 18:00 Uhr im Historischen Kaufhaus in Freiburg den ersten Kongress in Deutschland zum Thema „Tumor Liquid Biopsy“. Über 200 Ärzte und Forscher, unter anderem aus Deutschland, Frankreich und den USA, diskutieren über neue…

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Strahlentherapie schaltet gezielt Tumorstammzellen aus

Bei Krebs sind ausschließlich bestimmte Zellen für die Ausbreitung der Erkrankung verantwortlich: die sogenannten Tumorstammzellen. Eine Strahlentherapie kann sie dauerhaft ausschalten. Für den Behandlungserfolg ist es jedoch wichtig, die Anzahl der Stammzellen im Tumor zu kennen, um die Strahlendosis darauf abstimmen zu können. Eine neue Nachweismethode könnte hierfür die Voraussetzungen…

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dkfz wird größtes deutsches Zentrum für Erbgutanalysen

Das Deutsche Krebsforschungszentrum, DKFZ, geht eine enge Kooperation mit der amerikanischen Biotech-Unternehmen „Life Technologies Corporation“ auf dem Gebiet der Hochdurchsatz-Sequenzierung ein. Die Partnerschaft begründet Deutschlands größte Sequenziereinheit und schafft gleichzeitig das erste Nationale Sequenzierzentrum in Europa, das sich intensiv der Systembiologie widmet.

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Forschung

Mathematik zur Bekämpfung von Krebs

Eines der größten Probleme im Kampf gegen Krebs ist die hohe Widerstandsfähigkeit der Tumore. Häufig zeigen sich bei einer medizinischen Behandlung zunächst erste Erfolge, die dann aber durch einen Rückfall zunichte gemacht werden. Manchmal schlägt die Behandlung bei einigen der Krebszellen überhaupt nicht an. Andere Zellen entwickeln erst im Laufe der Therapie eine Resistenz

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Erbgut

Mit endogenen Viren gegen den Krebs

Das menschliche Erbgut besteht aus einer Vielzahl von Genen. Darunter befinden sich auch Fremdgene: So wurden im Laufe der Evolution Gene von Viren integriert, von denen die meisten aber inaktiv sind. Werden sie jedoch aktiviert, können sie das menschliche Immunsystem stimulieren – und so bei der Behandlung gegen Krebs helfen. Das haben Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität…

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Krebsforschung

UKE koordiniert neues EU-Projekt

Am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) laufen in den kommenden Jahren die Fäden eines großen europäischen Krebsforschungsprojektes zusammen. "Wir wollen Bluttests entwickeln, mit denen wir die therapie-relevanten Eigenschaften unterschiedlicher Krebsarten identifizieren können", sagt Prof. Dr. Klaus Pantel, Direktor des Instituts für Tumorbiologie des UKE.

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Knochenmarkspenden

Keine Geschäfte mit Organspenden!

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) fordert vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) die Korrektur des Umsatzsteueranwendungserlasses, der seit 1.1.2015 menschliche Knochenspenden nicht mehr als Organspenden ansieht. Die neue Auslegung des Organbegriffes durch das BMF führt zukünftig zur Besteuerung von sogenannten allogenen menschlichen Knochen.

Neue Wege im Verständnis von Kopf-Hals-Krebs

Jährlich erkranken schätzungsweise 20 000 Männer und etwa 5 600 Frauen in Deutschland an Kopf-Hals-Krebs. Trotz erfolgreicher Therapie kehren diese Tumore nach einiger Zeit oft wieder zurück. Die Sterberate bleibt deshalb seit Jahren auf demselben hohen Niveau. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Stammzellen eine Schlüsselrolle in der Entstehung und Verbreitung von Krebs spielen.

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Was Männer fragen

Bei Prostatakrebs ist Entscheidungshilfe besonders gefragt: Wann ist ein PSA-Test sinnvoll? Welcher Krebs muss therapiert werden? Welches Behandlungsverfahren ist geeignet, sowohl unter medizinischen wie auch unter persönlichen Gesichtspunkten? Mit nur etwa einem Drittel aller Anfragen nutzen Männer den Krebsinformations-dienst deutlich seltener als Frauen.

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Intrazelluläres Straßennetz sorgt für Ordnung

Damit Gewebe fehlerfrei arbeiten und ihre Aufgaben im Körper erfüllen, ist die genaue Regulation ihrer inneren Ordnung essentiell. Ein interdisziplinäres Team aus Wissenschaftlern verschiedener Max-Planck-Institute hat jetzt den Mechanismus identifiziert, wie Hautzellen auf bestimmte Signale von außen ihre innere Architektur anpassen.

Prostatakrebs

Vorsorge-App für Patienten und Fachleute

Die Angst vor Prostatakrebs ist gross und doch sehen viele Männer von einem Besuch beim Urologen ab. Dass bei der weitverbreiteten Tumorerkrankung gerade die Früherkennung lebensrettend sein kann, gerät gerne in Vergessenheit. Die neuentwickelte ProstateCheck-App der Stiftung Prostatakrebsforschung Schweiz macht einerseits die Früherkennung rechtzeitiger und effizienter, andererseits…

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Neue Therapieansätze

Ab wann und wie wird eine Virus-Infektion chronisch?

Die meisten Viruserkrankungen verlaufen akut, gefolgt von einer vollständigen Genesung und der einmal Erkrankte ist dauerhaft gegen eine erneute Infektion mit demselben Virus geschützt. Manche Viren jedoch – wie auch das HI-Virus – verursachen chronische Infektionen. Bei den Betroffenen reicht die Immunantwort nicht aus, um das Virus dauerhaft zu eliminieren. In der vorliegenden Studie…

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Individuelle Strahlentherapie

Biologie des Tumors entscheidet über Behandlungserfolg

Trotz der hohen Präzision der heutigen Bestrahlungsgeräte sind die Behandlungsergebnisse nicht bei allen Patienten gleich. Den Grund sehen die Strahlentherapeuten und Strahlenbiologen in unterschiedlichen biologischen Eigenschaften der Tumore. Deren Erforschung soll künftig eine individuelle Strahlentherapie ermöglichen.

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Hirntumoren erfolgreicher behandeln

Um Patienten mit bösartigen Hirntumoren möglichst schnell verbesserte Behandlungen anbieten zu können, müssen diese Erkrankungen intensiv erforscht werden. Dazu haben sich Wissenschaftler aus Heidelberg und Frankfurt zusammengeschlossen. Die Forscher starten ihre Zusammenarbeit mit einem internationalen neuroonkologischen Symposium vom 24. bis 26. März im Lufthansa Trainingszentrum…

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Laser und Protonen für die Krebsbehandlung der Zukunft

Mit der Enthüllung einer Stele fiel am 21. September der Startschuss für das „National Center for Radiation Research in Oncology Dresden/Heidelberg“. Die Forschungscluster OncoRay in Dresden sowie HIRO in Heidelberg schließen sich zusammen und verfügen so gemeinsam über eine Infrastruktur und Kompetenz in der Strahlenforschung, die selbst im internationalen Vergleich ihresgleichen sucht.

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Lunge

Therapieassoziierte Veränderungen der Lunge

Nicht nur moderne Krebstherapien werden immer komplexer, sondern auch die Nebenwirkungen, die sie hervorrufen. Hinzu kommt, dass Krebspatienten durch die neuartigen Behandlungskonzepte sehr viel bessere Überlebenschancen haben als früher, sodass Spätfolgen unterschiedlichster Behandlungszyklen überhaupt erst in Erscheinung treten. Für den Radiologen bedeutet das, dass er sich immer öfter…

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Body-on-a-Chip

Neue Methode für Arzneimitteltests

Im Rahmen eines von der EU unterstützten Projekts haben Wissenschaftler einen mikrofluidischen Chip entwickelt, der gleichzeitig analysieren kann, wie verschiedene Typen von menschlichem Organgewebe auf potenzielle neue Arzneimittel reagieren. Mit diesem bahnbrechenden Chip könnten bei der Arzneimittelentwicklung mehrere Millionen Euro eingespart werden.

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Personlisierte Krebsmedizin

Metastasierungen und effektive Diagnostik

Bei der Diagnose und effektiven Bekämpfung bösartiger Tumoren arbeiten Pathologen, behandelnde Mediziner und technische Assistentinnen und Assistenten eng zusammen. Dieses Zusammenspiel und der Austausch darüber stehen ebenso im Zentrum der 99. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP) und 29. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Zytologie wie modernste diagnostische…

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Krebsforschung

Neuer Biomarker für Krebsimmuntherapie?

Der Ligand PD-L1 gehört zu den wichtigsten Zielstrukturen der Krebsimmuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren. Wissenschaftler des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) haben nun gezeigt, dass sich verschiedene Krebsarten in der Anzahl der PD-L1-Genkopien unterscheiden. Genetische Analysen des PD-L1-Gens könnten somit möglicherweise künftig helfen, vorherzusagen,…

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Onkologische Kooperation

Mit EIBALL Imaging Biomarker Aktivitäten bündeln

„Auf dem Gebiet des Imaging geht der Trend immer mehr in Richtung Quantifizierung“, konstatiert Univ.-Prof. Dr. Siegfried Trattnig, medizinischer Leiter des High Field MR Centre (HFMRC) der Medizinischen Universität Wien: „Früher waren die Befunde der Radiologen subjektive, qualitative Befunde, die anhand von Signalintensitäten oder Grauwerten erstellt wurden.“ Heute hingegen stehen in…

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Neues Diagnoseverfahren verkürzt 1100 Jahre auf 100 Sekunden

Den Patienten durchleuchten und dabei gezielt krankheitsrelevante Moleküle und Zellen aufspüren – an dieser Vision arbeitet eine Gruppe von Wissenschaftlern am Leibniz Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP). Nun ist ihnen ein entscheidender Durchbruch gelungen. Durch optimierte Aufnahmetechniken können sie Biomarker innerhalb von 100 Sekunden mit einer Genauigkeit abbilden, für die…

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Hybrid

Lymphome: Mit der FDG-PET/CT sieht man besser

Die Bildgebung ist eine wichtige Grundlage für die Diagnostik von pathologischen Lymphknoten und Organmanifestationen von Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphomen – von der Erstuntersuchung über die Therapiekontrolle bis hin zur Nachsorge. Noch gilt die Computertomographie in Deutschland als unangefochtene Bildgebungsmethode Nummer eins, um nodale und extranodale Lymphom-Manifestationen im Hals,…

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Neue Strategien in der Diagnostik des Mammakarzinoms

Bereits zum 8. Mal folgten über 1.400 nationale und internationale Spezialisten dem Ruf von Dr. Mahdi Rezai, Ärztlicher Direktor des Brustzentrums am Luisenkrankenhaus in Düsseldorf, Deutschland, und Gründer der European Academy of Senology, zur Düsseldorfer Brustkrebs-Konferenz im Juni. In der Sitzung „Breast cancer diagnosis and tumour biology“ stellten geladene Experten neue…

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„Breast Care Solutions“ von Siemens auf dem DRK

Siemens Healthcare präsentierte auf dem Deutschen Röntgenkongress in Berlin unter dem Namen „Breast Care Solutions“ seine neuesten Lösungen zur Früherkennung und Behandlung von Brustkrebs. Diese umfassen eine Kombination verschiedener bildgebender Verfahren wie Ultraschall, Mammographie und MRT, die durch Informationstechnik und Lösungen aus der Labordiagnostik ergänzt werden.

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Kardiologie

Die fast unbegrenzten Möglichkeiten der PET/MRT

Die MRT ist inzwischen bei vielen Indikationen der klinische Goldstandard für die bildgebende Diagnostik des Herzens mit Ausnahme der Darstellung der Koronararterien. Insbesondere wenn es darum geht, Funktion und Morphologie zu beurteilen, ist die MRT die führende Technologie. Mithilfe eines der ersten 3 Tesla PET/MRT-Systeme, die in Deutschland betrieben werden, dringt die Myokarddarstellung…

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Der heilige Gral der Früherkennung

Während des Kongresses der American Society of Clinical Oncology (ASCO) wurde die Arbeit von Prof. Christiane Kuhl und ihren Mitarbeitern als “Best of ASCO” gewürdigt. Sie entdeckten, dass eine zusätzliche Untersuchung mittels hochauflösender Mamma-MRT und Mammographie eine deutlich höhere Sensitivität bei der Diagnose von intra-ductalen Karzinomen (DCIS) aufwies als eine alleinige…